Anbieter zum Thema
Was müssen Schweizer Maschinenbauunternehmen tun, um künftig erfolgreich zu bleiben?
A. Achermann: Aus meiner Sicht sind es zwei Faktoren: Die Innovation ist ein wichtiger Treiber, und dann auch das Instrument der Dienstleistung. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass ein hohes Mass an Flexibilität diese beiden Treiber beflügeln kann und dass über sogenannte weiche Faktoren Kundenbeziehungen entstehen können, die nicht nur den Fokus auf den Preis haben.
Ist die Schweiz als künftiger Produktionsstandort attraktiv?
A. Achermann: Auf jeden Fall. Eine starke Währung zeugt ja auch von einer starken Volkswirtschaft.
Was sind die Stärken unseres Werkplatzes?
A. Achermann: Es sind Faktoren wie Innovation, Flexibilität, Qualität und die Bereitschaft, mehr leisten zu wollen. Vor allem die Bereitschaft, mehr leisten zu wollen, ist im Investitionsgüterbereich sehr wichtig. Denn es ist eher schwierig, ein beratungsintensives Produkt über das Internet zu beschaffen. Auf den ersten Blick kann das funktionieren, aber es gibt eben auch die Zeit nach dem Vertragsabschluss.
Wohin gehen 2015 die technologischen Innovationen in Ihrem Bereich?
A. Achermann: Mit dem «MSC-2000» haben wir vor kurzem einen Stanzautomaten präsentiert, der mindestens 50 Prozent weniger Energiebedarf, längere Werkzeugstandzeiten und eine höhere Präzision bietet. Dafür wurden wir vom deutschen Maschinenmarkt mit dem «Award zur Euroblech» in der Kategorie Stanzen ausgezeichnet. Der MSC-2000 eröffnet Stanz- und Umformbetrieben neue Perspektiven in der hochpräzisen und effizienten Teilefertigung, und dies zu einem attraktiven Kosten-Nutzen-Verhältnis. Ich denke, mit dieser Maschine für das mittlere Preissegment haben wir den richtigen Weg eingeschlagen, den wir auch 2015 weiter verfolgen werden.
(ID:43238281)
