So oder so braucht es nebst unternehmerischen Entscheiden auch ein optimales Umfeld, damit sich die Branche so schnell wie möglich auf die neue Situation einstellen kann. Swissmechanic stellt seit Beginn der aktuellen Krise gegenüber Parlament, Bundesrat und Bundesbehörden klare Forderungen. Primär geht es dabei um die Rahmenbedingungen für Unternehmen, die ausschliesslich auf den Werkplatz Schweiz angewiesen sind. «Wir fordern ein Moratorium für geplante Lenkungsabgaben und Regulierungskosten. Bundesrat Schneider-Ammann hat eine Überprüfung in Aussicht gestellt. Jede Massnahme, die sich rasch und positiv auf die Kostenseite der Exportwirtschaft auswirkt, ist begrüssenswert», erläutert Oliver Müller die Forderungen. Swissmechanic steht zudem in engem Kontakt mit Exportförderungs-Organisationen. Hier geht es um die aktive Unterstützung – sei es finanziell oder logistisch – von Exportmassnahmen der KMU in der MEM-Branche. «Im Vergleich zum benachbarten Ausland werden Schweizer Aussteller benachteiligt. In anderen Ländern erhalten Unternehmen nicht nur Unterstützung bei Messeauftritten, sondern auch erleichterte Bedingungen für Investitionen», sagt Oliver Müller. Die Schweizer Export-KMU müssten mit gleich langen Spiessen operieren können, um unter den erschwerten Bedingungen neue Märkte und neue Kunden generieren zu können. Die Forderungen von Swissmechanic betreffen auch die Grundbildung. Eine finanzielle Beteiligung würde die Unternehmen entlasten und einen zentralen Bereich, nämlich die Ausbildung unseres Nachwuches, stützen. <<