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Ein zweiter Schwerpunkt der Betrachtungen sind sogenannte ultrakurze umformbasierte Prozessketten im Kompetenzbereich Antriebsstrang. Am Beispiel einer Fertigungsstrecke für eine Getriebewelle, die im Motor für die Weiterleitung von Drehbewegung und Drehmomenten im Getriebe eines Automobils zuständig ist, werden auch hier die Einsparpotenziale untersucht und demonstriert.
Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen – komplex betrachtet
Auch die Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen wird komplex betrachtet. „Eine globale Aussage zur Energieeffizienz einer Werkzeugmaschine ohne eine gleichzeitige Betrachtung von Prozess und Bauteil ist immer problembehaftet“, erklärt Projektkoordinator Putz.
Der Workflow bei der Maschinenentwicklung müsse daher sowohl die Parameter identifizieren und bedienen, die zum Einhalten der Maschineneigenschaften hinsichtlich der geforderten Genauigkeiten wichtig sind, als auch die, die der effizienten Produktion Rechnung tragen. Also forciert man auch beim Anlagendesign neue Ansätze – Ansätze, die sich in der Natur jedoch seit vielen Jahren bewährt haben. Und so setzen sich die Wissenschaftler am IWU mit Gestaltungsprinzipien aus der Bionik auseinander und lassen diese in ihre Entwicklungen einfliessen.
Industrie 4.0 erster Vorbote einer neuen Form der Produktion
„Wir sehen Industrie 4.0 und zum Beispiel den Hype der 3D-Printing-Technologien als erste Vorboten einer neuen Form der Produktion“, sagt Putz. „Und damit sind es auch Angebote, die für das E3-Konzept aufgegriffen werden sollten.“ Er demonstriert, dass die Energiemesswerte der Anlagen beispielsweise in einem Fertigungsmanagementsystem erfasst und mit ihren Planungs- und Betriebsdaten verknüpft werden können. Diese Informationen fliessen in ein energiesensitives Leitsystem ein, mit dessen Hilfe das Leitungspersonal dann alle Ressourcen- und Stoffströme durch koordinierte Steuerung zentral hinsichtlich Effizienz optimieren kann.
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