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Innovationsforum Fertigung 2019: Zecha Hartmetall- Werkzeugfabrikation GmbH Die Evolution bei Mikro­Diamantwerkzeugen

Autor / Redakteur: paid content / Silvano Böni

Die Anforderungen an Bauteile in der Schmuck- und Uhrenindustrie, der Medizinaltechnik oder im Formenbau steigen stetig. Eine Vielzahl an Fertigungstechnologien und Werkstoffen sowie deren spezifische Eigenschaften, erschweren die Bauteilherstellung zusätzlich. Um bei unterschiedlichsten Zerspanungsaufgaben die hohen Anforderungen zu gewährleisten, bedarf es der idealen Kombination aus Anwendung, Werkstoff, Mensch und Werkzeug.

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IGUANA Kugel-, Torus- und Schaftfräser sowie Spiralbohrer mit laserbearbeiteter scharfer Schneidkante.
IGUANA Kugel-, Torus- und Schaftfräser sowie Spiralbohrer mit laserbearbeiteter scharfer Schneidkante.
(Bild: ZECHA)

Die ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH, die seit jeher Mikropräzisionswerkzeuge auf höchstem Niveau herstellt, bietet optimal abgestimmte Werkzeuglösungen für verschiedenste Materialien und Anwendungen. Mit der High-End-Werkzeugserie IGUANA revolutioniert ZECHA aktuell den Markt im Segment diamantbeschichteter Hartmetallwerkzeuge.

Die IGUANA Kugel-, Torus- und Schaftfräser sind diamantbeschichtete und lasergeschärfte Mehrschneider im kleinen Durchmesserbereich von 0,4 bis 6 mm. Besonders dabei sind die bei geschlossener Diamantschicht gezielt herstellbaren Schneidkantenradien von 1 µm. Gerade bei Anwendungen, in denen klassische PKD-Werkzeuge zu lablil, zu klein zum Löten oder zu stumpf sind, spielen IGUANA-Werkzeuge ihren Trumpf.

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Selbst feinste Strukturen konnten prozesssicher wiederholt und mit bis zu 50 Prozent verbesserten Oberflächengüten hergestellt werden. Wo zuvor eine laterale Zustellung von 5 µm auf Grund der Werkzeugablenkung durch Werkzeugverschleiss notwendig war, erreicht man mit IGUANA direkt die Sollkontur. Bei optimaler Prozessauslegung kann die Werkzeugstandzeit je nach Bauteilwerkstoff bis zu mehrere hundert Stunden betragen.

Speziell abgestimmte IGUANA-Variationen

Seit Marktstart 2016 konnten bedeutende Erfahrungen im vielfältigen Einsatz der IGUANA-Fräser gesammelt werden. Dabei arbeitet ZECHA sehr eng mit seinem langjährigen Partner, dem Schweizer Handels- und Dienstleistungsunternehmen DIHAWAG und dem Schweizer Markt zusammen. Vor allem im Bereich der Medizintechnik und Schmuck- und Uhrenindustrie, sind Werkzeuglösungen für filigrane Konturen, beste Oberflächengüten und Prozesssicherheit gefragt.

Durch die erhaltenen Marktkenntnisse und die technologische Weiterentwicklung der Laserbearbeitung offenbarten sich neue, speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte IGUANA-Werkzeuglinien.

Auf die ersten Serien folgte eine weitere Linie, die, durch eine lediglich einseitig lasergeschärfte Schneide, einen speziellen Kantenschutz und eine verstärkte Schneidkantengeometrie aufweist. Die kantenstabilisierte IGUANA-Variante eignet sich ideal zur Zerspanung hochabrasiver Werkstoffe wie bspw. Peek. Hochabrasive Werkstoffe führen zu einem schnellen Verschleiss gängiger Werkzeuge, wodurch starke Reibungswärme und infolgedessen schlechtere Oberflächengüten und steigende Gratbildungen am Werkstück aufkommen. Durch die optimierte Geometrie und die verschleissfeste Schneidkanten verbessern sich die Schnittigkeit, Spanabfuhr und Standzeit. Ausserdem eignen sich die Kugel-, Torus- und Schaftfräser mit Kantenschutz zur Nass- und Trockenbearbeitung.

Die neueste Entwicklung der Werkzeugfamilie eröffnen weitere Einsatzgebiete: Die Fräser- und Spiralbohrer-Serie 930/975 in spiralisierter Ausführung Schwer zerspanbare Werkstoffe wie medizinische faserverstärkte Kunststoffe oder bleifreie Kupfer- und Messinglegierungen können infolge der positiven Helix-Eigenschaften optimal bearbeitet werden.

Vor allem im Hinblick auf aktuelle Richtlinien für den Einsatz von bleifreiem Messing bietet IGUANA neue Möglichkeiten. Wegen der gleichbleibenden Geometriebedingungen über die gesamte Schneidenlänge hinweg wird ein noch weicherer, gratfreier Schnitt erzielt und der optimierte Spanraum sorgt für beste Spanabfuhr und Zerspanergebnisse. Die spiralisierten Kugel-, Torus- und Schaftfräser eignen sich ebenfalls zur Trocken- und Nassbearbeitung. Durch Optimierung der Laserbearbeitung konnten die scharfen Schneidkanten erstmalig auch auf weitere Werkzeugbauarten übertragen werden. Die innovativen IGUANA-Spiralbohrer haben eine degressive Spirale mit Schnittrichtung rechts und sind durch die X-Ausspitzung am Bohrkopf selbstzentrierend. Sie eignen sich hervorragend für anspruchsvolle Anwendungen im Formenbau, der Medizinaltechnik sowie der Schmuck- und Uhrenindustrie. SMM

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