Fanuc-Messevorschau zur Automatica

Die pure Vernetzung

| Redakteur: Silvano Böni

Ein M-2000iA/1700 weist in einer unübersehbaren Automobilapplikation den Weg vom Halleneingang zum Stand von Fanuc.
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Ein M-2000iA/1700 weist in einer unübersehbaren Automobilapplikation den Weg vom Halleneingang zum Stand von Fanuc. (Bild: Fanuc)

Neue Roboter, praxisgerechte Applikationen und eine IoT-Lounge sind die zentralen Anlaufpunkte des Messestandes von Fanuc auf der Automatica. Zusammen mit vielen Systempartnern und Integratoren zeigt das Unternehmen unter dem Motto «Automated Intelligence», was heute in der Automation schon machbar ist und in welche Richtung Fanuc die Entwicklung forciert.

Fanuc rührt mit der grossen Kelle an – der Automatica Messestand des Roboter- und Steuerungsspezialisten wird rund 2650 m² gross. Ein Highlight wird sicherlich die eigens eingerichtete IoT-Lounge sein. Diese dient sozusagen als Technologietransferzentrum, um das Thema ZDT (Zero Downtime) in der Praxis erlebbar zu machen. Gezeigt werden zum einen eine «On premise»-Lösung mit maschinennahem Datenhandling und eine Cloud-Lösung. Dazu werden alle Roboter auf dem Messestand miteinander vernetzt. Welcher Roboter mit welchen Daten läuft, lässt sich dann bequem in der IoT-Lounge beobachten.

Die Geschäftsführung freut sich bereits jetzt auf die Präsentation: «Hier wird Industrie 4.0 ganz konkret. In der IoT-Lounge wird deutlich, dass wir auch bei diesem Thema die Bodenhaftung und den Blick für die Praxis haben.»

Schnell und präzise

Fanuc präsentiert die neue Scara-Serie SR

Schnell und präzise

05.04.18 - Mit dem SR-3iA gibt es von Fanuc ein erstes Modell der neuentwickelten Scara-Baureihe. Premiere feierte dieser auf der International Robot Exhibition (iREX) in Tokio. In der Schweiz wird der Roboter zum ersten Mal an der Siams in Moutier zu sehen sein. lesen

Europapremiere bei Scara-Robotern

Bei den Neuheiten stehen die Scara-Roboter im Fokus, die beide auf der Automatica ihre Europapremiere haben. Der SR-3iA mit 3 kg Traglast und der SR-6iA mit 6 kg Traglast sind die ersten beiden Modelle einer ganz neuen Baureihe. Damit ergänzt Fanuc sein ohnehin schon breites Angebot. Gut möglich, dass diese beiden Derivate der neuen Baureihe nur der Auftakt zu einer grösseren Produktfamilie sind. Mit den neuen Modellen rückt auch der neue R-30iB Compact Plus Controller ins Rampenlicht. So richtig zum Topthema werden die Scara-Roboter durch die neue iR-Programmer-Software, die auf einem Tablet läuft. Die plattformunabhängige Software erleichtert und beschleunigt die browserbasierte Programmierung enorm. Mit einem solchen Interface ist das Einrichten eines Roboters nicht aufwendiger als die Bedienung eines Smartphones.

Kein nachhaltiger Erfolg ohne digitale Transformation

Viele B2B-Unternehmen haben Nachholbedarf

Kein nachhaltiger Erfolg ohne digitale Transformation

11.06.18 - Dass sich die Lücke im digitalen Reifegrad zwischen den Segmenten Business-to-Consumer (B2C) und Business-to-Business (B2B) nur langsam schließt, stellte schon der Digital Trends in B2B Report 2017 fest. Dass eine Digitalstrategie eine tragende Säule zum Unternehmenserfolg ist, wissen inzwischen jedoch die meisten Experten. lesen

Zahlreiche weitere Neuheiten

Eine Premiere gibt es auf der Messe auch bei den kollaborativen Robotern. Als inzwischen fünftes Modell in der CR-Baureihe wird der CR-15iA in München vorgestellt. Seine 15 kg Traglast schliessen die Lücke zwischen den kleinen 4- und 7-kg-Modellen und dem grossen CR-35iA.

Gewissermassen als Leuchtturm weist ein M-2000iA/1700 in einer unübersehbaren Automobilapplikation den Weg vom Halleneingang zum Stand von Fanuc. Schliesslich gibt es bei den Standard-Industrierobotern auch noch eine Reihe von neuen Modellen wie den ARC Mate 100iD, den M-20iB/35S und aus einer der erfolgreichsten Roboterbaureihen bei Fanuc den M-10iD in einer Lang­armausführung. Der neue ARC Mate 100iD sorgt, dank seiner Dynamik, für beeindruckende Produktivitätssteigerungen beim Kunden, reduzierten Montageaufwand und niedrigere Betriebskosten (TCO) durch die nahtlose Integration des Schweiss­equipments.

Weitere Highlights ergeben sich auf dem Messestand auch in diesem Jahr wieder aus praktischen Anwendungen oder Projekten, bei denen Technik von Fanuc aus allen Bereichen gezeigt wird. Ein Beispiel dafür ist eine Hybridmaschine, bei der ein 3-kW-Faserlaser in eine Drehmaschine mit Fanuc-Steuerung integriert ist und ein Roboter das Be- und Entladen der Maschine übernimmt. SMM

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