Kurz-Interview zur Sindex Die Vorbereitungen laufen ausgezeichnet

Redakteur: Silvano Böni

In etwas mehr als drei Monaten öffnet die Sindex, Schweizer Messe für Technologie, in Bern ihre Tore. Wir wollten vom Messeleiter Patrick Sägesser wissen, wie die Vorbereitungen laufen, wie viele Aussteller erwartet werden und was es an der Messe alles für Highlights zu sehen gibt.

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«Das positive Feedback der Aussteller zeigt, dass wir uns bereits nach der ersten Durchführung einen Namen gemacht haben.», so Patrick Sägesser, Messeleiter der Sindex.
«Das positive Feedback der Aussteller zeigt, dass wir uns bereits nach der ersten Durchführung einen Namen gemacht haben.», so Patrick Sägesser, Messeleiter der Sindex.
(Bild: Bernexpo)

SMM: Die zweite Ausführung der Sindex steht an. Wie laufen die Vorbereitungen, welche Erwartungen haben Sie an die Messe?

Patrick Sägesser: Die Vorbereitungen laufen ausgezeichnet. Wir profitieren in diesem Jahr enorm von den Erfahrungen aus der Erstdurchführung und sind in allen Bereichen auf Kurs. Mein Wunsch ist, dass wir in diesem Jahr einerseits den Erfolg aus 2012 bestätigen, andererseits aber auch auf der einen oder anderen Ebene einen Schritt vorwärts machen und unsere Besucher überraschen. So bietet beispielsweise die diesjährige Sindex neben der Gelegenheit zum Networking und dem Wissensaustausch auch Technologie zum Anfassen – auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Technologie zum Anfassen, können Sie das näher beschreiben? Welche Highlights werden hier den Besuchern geboten?

P. Sägesser: Die Messe wird einige überraschende Live-Erlebnisse bieten. Wir binden die Besucher stärker ein und bieten zahlreiche interaktive Elemente. Im Eingangsbereich können sich die Besucher spielerisch mit einer Maschine messen und auch beim Symposium möchten wir die Teilnehmer aktiv einbeziehen. Ein Highlight wird sicherlich auch die Sonderschau «Technologie erleben». Dafür werden wir eine Messehalle zu einer Fabrik umfunktionieren. Die Besucher können dort ganze Fertigungsprozesse live mitverfolgen und auch selber Hand anlegen. In der Sonderzone «Electronic City» werden wir die Entwicklungsschritte elektronischer Geräte aufzeigen. Insgesamt wartet die Sindex 2014 mit zwei Sonderschauen und vier Sonderzonen auf.

Die Bedeutung einer Messe macht sich immer auch an der Ausstelleranzahl fest. Im vergangenen Jahr haben rund 300 Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Wie sieht es zum jetzigen Zeitpunkt aus?

P. Sägesser: Der Anmeldestand ist sehr erfreulich. Bereits Ende März durften wir vermelden, dass wir die 300 Aussteller von 2012 egalisiert haben. Und ich darf Ihnen verraten, dass in der Zwischenzeit noch einige Aussteller dazugekommen sind. Dieses positive Feedback aus dem Markt freut uns sehr. Es zeigt, dass wir uns in der Branche bereits nach der ersten Durchführung einen Namen gemacht haben und die Messe ein echtes Bedürfnis der Branche abdeckt.

Der Standort Bern wurde im Vorfeld der ersten Durchführung stark diskutiert, laut Umfragen sind die Aussteller aber mehrheitlich zufrieden mit dieser Wahl. Wie sehen Sie das, wurde der «Röstigraben» endgültig überwunden?

P. Sägesser: Ich bin überzeugt, dass Bern für die Messe der optimale Standort ist. Bern ist gewissermassen das geographische Zentrum der Schweiz und sowohl von der West- wie auch der Deutschschweiz aus sehr einfach und schnell erreichbar. Dies zeigen uns auch die Rückmeldungen der Besucher und Aussteller. Wir legen grossen Wert darauf, einen «Röstigraben» gar nicht erst entstehen zu lassen.

«Industrie 4.0» und die Fabrik der Zukunft sind in aller Munde. Wie werden diese Zukunftstechnologien an der «Schweizer Messe für Technologie» behandelt?

P. Sägesser: Die «Industrie 4.0» wird einerseits sicherlich an unserem Symposium thematisiert, das unter dem Thema «Werkplatz Schweiz – Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb» steht. Spricht man über die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Industriebranche, ist «Industrie 4.0» zwingend ein Thema. Ergänzend werden sicherlich auch unsere Aussteller das Thema aufgreifen und im Rahmen ihrer Neuheiten thematisieren. Dazu finden momentan laufend Gespräche statt. <<

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