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Misst Schockwerte jetzt bis zu 200 g: MSR175 Transport-Logger Effiziente Messdatenerfassung

| Redakteur: Silvano Böni

Der Datenlogger MSR175 von MSR Electronics ist auf Anwendungen in der Schock- und Stoss-­Erfassung optimiert. Sein Kernelement sind zwei hochempfindliche 3-Achsen-Digital-Accelerometer, welche Schockmessungen bis zu 200 g erlauben.

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Erfasst Beschleunigungskräfte bis zu 200 g: der Datenlogger MSR175 hier im Einsatz bei einem Maschinentransport.
Erfasst Beschleunigungskräfte bis zu 200 g: der Datenlogger MSR175 hier im Einsatz bei einem Maschinentransport.
(Bild: MSR)

Bei kurzen, intensiven Stössen, wie sie zum Beispiel bei Transporten oder bei Fall- und Aufpralltests in der Industrie vorkommen, können Beschleunigungskräfte bis zu 200 g auftreten. Um diese grossen, plötzlich auftretenden Kräfte messen und aufzeichnen zu können, hat das Seuzacher Messtechnikunternehmen MSR Electronics GmbH den Messbereich seines bislang für ±15 g und ±100 g verfügbaren Schock-­Datenloggers MSR175 auf ±200 g erweitert.

6400 Mal pro Sekunde die Beschleunigung erfassen

Um grosse Belastungen wie Stösse oder Schläge präzise erfassen und dokumentieren zu können, sollte man über 1000 Mal pro Sekunde einen zugehörigen Beschleunigungswert aufzeichnen. Damit können auch Erschütterungen gut erfasst und in ihrer Frequenzcharakteristik analysiert werden. Der Schock-Datenlogger MSR175 erfüllt mit seinen beiden Beschleunigungssensoren und der hohen Messrate von 6400/s dieses Kriterium ebenso wie den Anspruch, Beschleunigungswerte in alle Richtungen (x, y, z) zu gewinnen.

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Wichtige Daten sammeln – über Wochen hinweg

Eine Typvariante des MSR175 enthält zusätzlich einen internen Temperatursensor, die andere Typvariante kann neben dem zusätzlichen Temperatursensor auch noch mit je einem internen Licht-, Feuchtigkeits- und Drucksensor aufwarten – das Ganze komplett mit Auswerte- und Speicherelektronik sowie mit wiederaufladbarem Akku, jeweils eingebaut in ein wasserdichtes Kunststoff-Gehäuse, das Schutzart IP 67 genügt. Die Speicherkapazität des Datenloggers von über 2 000 000 Messwerten reicht zur Aufzeichnung von über 1000 Schock- oder Stoss-Ereignissen aus – letztlich über mehrere Wochen hinweg. Gestartet wird ein Mess- und Aufzeichnungs-Zyklus entweder sofort nach der Konfiguration, bei einem bestimmten Datum oder über den integrierten Taster.

«Easy to use»: Logger starten, Daten auswerten, Kosten sparen

Via USB-Schnittstelle lassen sich die von dem Daten­logger erfassten Messdaten schnell auf einen Rechner übertragen. Um – beispielsweise zu Dokumentationszwecken – rasch einen kompakten Bericht der Messdaten abzurufen, genügt ein Klick auf den «MSR ReportGenerator». Für eine detailliertere Messdatenauswertung relevanter Schock-­Ereignisse steht dem Anwender die «MSR ShockViewer»-Auswertesoftware zur Verfügung. Und zum Starten eines Aufzeichnungs-Zyklus dient ein Software-Dashboard, das die Konfigurierung des Loggers per PC mit wenigen Maus-Klicks gestattet.

Fazit

Der Datenlogger ist ein Schweizer Elektronik-Qualitätsprodukt in Miniaturtechnik und mit ausgefeilter Software, das in vielen Bereichen der Industrietechnik, im Maschinenbau und nicht zuletzt in der Transport- und Logistik-Branche seinen Nutzen erweist, indem es mechanische und andere physikalische Ereignisse an einer Maschine oder einem beliebigen Transportgut – vor allem auch im Nachhinein zum Schadens-Nachweis – präzise dokumentiert und so Verursacher, Zeitpunkt und genaue Schadens-Daten offenkundig macht. Letztlich hilft der Einsatz der Logger, Problem-Ereignisse exakt festzustellen und in der Folge damit deutlich Kosten einzusparen. SMM

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