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CAD/CAM Effizientes Softwaretoolfür CAD-Daten

| Redakteur: Matthias Vogel

>> WorkXPlore 3D kann mit hoher Geschwindigkeit selbst grosse undkomplexe Daten aller führenden CAD-Systeme direkt importieren, analysierenund in neutralem Format wieder ausgeben. So erübrigt sich für viele Anwender die Anschaffung mehrerer CAD-Systeme. Der 3D-Viewer ist sicher keinKonstruktionswerkzeug, aber ein leistungsstarkes Softwaretool für die gesamte Prozesskette – vom Einkauf, über das Angebotswesen, die Fertigung bis zum Marketing.

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WorkXPlore 3D importiert 3D-CAD-Daten aus verschiedenen Systemen in kürzester Zeit.
WorkXPlore 3D importiert 3D-CAD-Daten aus verschiedenen Systemen in kürzester Zeit.
(Bild: Sescoi GmbH)

Digitales Datenmaterial ist heutzutage die Basis für die gesamte Prozesskette – von der ersten Idee über die Fertigung bis zur Vermarktung des fertigen Produkts. Besonders CAD-Daten werden in nahezu jeder Abteilung genutzt. Nur dass die Formate der grossen Systeme eher selten von anderer Software gelesen werden können.

Abhilfe schafft die Viewer-Software WorkXPlore 3D von Sescoi. Sie braucht nur wenig Speicherplatz und kostet nur einen Bruchteil eines CAD-Systems, weshalb sie in verschiedensten Abteilungen eingesetzt werden kann. Karl Kaminski, Applikationsingenieur bei Sescoi, hebt hervor, dass «WorkXPlore sehr gute Schnittstellen zu allen auf dem Markt gängigen CAD-Systemen bietet. Dadurch können die Anwender deren native Daten einlesen und die für sie wichtigen Informationen entnehmen.» Die Software eignet sich selbst für umfangreichere Konstruktionen mit einer Baugruppenstruktur. Diese bleibt beim Öffnen der Ursprungsdatei erhalten, und der Anwender sieht die entsprechenden Baugruppenteile ähnlich wie bei Catia, NX und Co.

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WorkXPlore 3D spielt allerdings nicht nur zur Informationsbeschaffung seine Stärken aus, der Viewer kann ebenfalls zur Ausgabe der Daten in neutralen Formaten wie Step und IGES verwendet werden, die jedes handelsübliche CAD- oder CAM-System lesen kann. Durch einen solchen Einsatz als «Datenwandler» erübrigt sich für viele Anwender die teure Anschaffung alternativer CAD-Systeme.

Wertvolles Kommunikations- und Analysewerkzeug

WorkXPlore ist jedoch in den Augen Kaminskis in erster Linie ein wertvolles Kommunikationswerkzeug. Er argumentiert: «Wenn ich mir damit die CAD-Datei eines Bauteils aufrufe – was übrigens oft deutlich schneller geht als mit der Originalsoftware – kann ich das Bauteil in verschiedener Weise analysieren. Die gewonnenen Erkenntnisse kann ich in der Software dokumentieren und das gesamte Material als Self-Extracting-, sprich als EXE-Datei abspeichern. Wem auch immer ich diese Datei schicke, der kann sie auf seinem PC, auf seinem Laptop, unabhängig von vorinstallierter Software, öffnen.» Mit dieser Unterstützung sind Telefonkonferenzen deutlich effektiver. Und sollte für die Diskussion nur der Datenweg offen stehen, ist auch das einfacher als früher. Denn der Partner kann die geöffnete Datei wiederum betrachten, rotieren, Messungen vornehmen und selbst Informationen hinzufügen.

Das Herz eines 3D-Viewers sind natürlich die Analysewerkzeuge. Sie unterstützen den Anwender, Diagnosen durchzuführen, Montageanweisungen zu erstellen und die Produktion von 3D-Modellen vorzubereiten. «In den Analysemöglichkeiten zeigt sich das Leistungsniveau, auf dem sich ein Viewer bewegt», erklärt Anwendungsspezialist Kaminski. «WorkXPlore bietet viele Funktionen, die sonst nur in teuren CAD-Systemen vorhanden sind.» So ermöglichen dynamische Schnitte, das Innere eines Bauteils oder einer Baugruppe einfach und genau zu untersuchen. Ein dynamischer Referenz-Controller erlaubt dem Anwender, die Schnittebene mit der Maus zu drehen, zu verschieben oder an einer Kurve entlang zu führen. Die Schnittkurve kann entweder im 3D-Modell oder als eigenes Element angezeigt sowie via Schnittstellen zu DXF, DWG und anderen exportiert werden.

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