Blechlogistik Effizienz, Transparenz und mehr Platz

Von Luca Meister 5 min Lesedauer

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Um die Langgutlagerung zu konsolidieren und zu automatisieren, entschied sich Rösler Oberflächentechnik für das Überfahrlager «Unitop» von Kasto. Das wartungsarme Kassettenlager in geschlossener Blockbauweise überzeugt durch einen mühelosen Zugriff und eine hohe Flexibilität.

An der Auslagerstation können die Mitarbeiter das Material von Hand oder per Hallenkran entnehmen ...(Bild:  Kasto)
An der Auslagerstation können die Mitarbeiter das Material von Hand oder per Hallenkran entnehmen ...
(Bild: Kasto)

Was haben Gürtelschnallen, Turbinenschaufeln, Kaffeelöffel, Zahnräder und Kniegelenkimplantate miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel – und doch teilen sie bei genauerem Hinsehen eine Gemeinsamkeit: eine speziell bearbeitete Oberfläche, die bestimmte Eigenschaften wie besondere Präzision, eine individuelle Optik oder eine hohe Glätte aufweist.

Und damit sind sie nicht alleine: Quer durch sämtliche Branchen werden Metall-, Kunststoff- oder Keramikteile auf diese Weise veredelt, sowohl aus ästhetischen wie auch aus funktionellen Gründen. «Es gibt kaum eine Werkstückoberfläche, die sich nicht mit Maschinen- und Verfahrenstechnik verbessern lässt», betont Marcus Henkel, Prokurist und Bereichsleiter Zentrale Organisation bei der Rösler Oberflächentechnik GmbH im fränkischen Untermerzbach.

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Die Rösler-Gruppe ist seit mehr als 80 Jahren auf Anlagen, Verfahrensmittel und Dienstleistungen für die Oberflächenbearbeitung mittels Gleitschliff- und Strahltechnik spezialisiert. Die Produkte und Lösungen des Unternehmens kommen in so unterschiedlichen Industriezweigen zum Einsatz wie dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche, Luft- und Raumfahrt, der Herstellung von Möbeln, Besteck und Schmuck oder der Medizintechnik.

Eigene Fertigung erfordert Lagerkapazitäten

Seit 1980 betreibt Rösler den Standort Untermerzbach. Das Betriebsgelände im benachbarten Bad Staffelstein war dem wachsenden Unternehmen zu klein geworden. Mittlerweile umfasst das Werk unter anderem mehrere Montagehallen, Entwicklungs- und Testzentren, Büros für Verwaltung und Kundenservice – und umfangreiche Lagerkapazitäten. «Wir setzen nicht nur auf Zulieferer, sondern verfügen auch über eine ungeheure Fertigungs­tiefe», erklärt Marcus Henkel. «Daher sind wir auch auf ein eigenes Lager für die Produktionsversorgung angewiesen.»

Einen Grossteil der verwendeten Rohmaterialien bezieht Rösler als Langgut: verschiedene Stähle, Edelstähle und Kunststoffe, die als Rohr-, Winkel-, Vierkant- oder Stangenware mit einer Länge bis zu sechs Metern angeliefert werden. In der eigenen Sägerei werden diese auftragsgesteuert auf die richtige Länge gebracht; bis es so weit ist, dient ein Langgutlager als Zwischenstation. In der Vergangenheit setzte Rösler auf zwei manuell bediente Kragarmlager. Dies hatte jedoch einige Nachteile: «Der Platzbedarf war mit dieser konventionellen Methode sehr hoch», erinnert sich Johannes Kufner, stellvertretender Abteilungsleiter der mechanischen Fertigung. «Ausserdem war die Handhabung für unsere Mitarbeiter äusserst schwierig. Meterlange Eisenstangen von Hand auf vier Ebenen ein- und auszulagern, das ist kein Zuckerschlecken.» Unter den zwei getrennten Lagerzonen litten zudem die Effizienz und die Transparenz in der Produktions­versorgung.

Vollautomatisch, flexibel und kompakt

Rösler entschloss sich daher, die beiden Lager an einem Ort zu konsolidieren und gleichzeitig zu automatisieren. Bei ihren Recherchen stiessen die Verantwortlichen auf den Säge- und Lagertechnik-Anbieter Kasto: Das Unternehmen mit Hauptsitz im badischen Achern-Gamshurst bietet verschiedene Lösungen für die wirtschaftliche und effiziente Langgutlagerung. Das automatische Hoch­regal-Lagersystem «Unitop» war für den Einsatz bei Rösler ideal geeignet: «Durch seine kompakte Bauweise und die flexibel auszulegenden Ein- und Auslagerstationen liess es sich optimal an unsere räumlichen Gegebenheiten und an den Material­fluss anpassen», beschreibt Marcus Henkel.

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