Sindex 2016 End-of-Arm-Kompetenzen

Redakteur: Matthias Böhm

Roland Ramp im Interview mit dem SMM über die Automations-Kompetenzen von Schunk.

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Roland Ramp, Geschäftsführer, Schunk Intec AG: «Das Zusammenwachsen von Produktion und Informationstechnologie in vernetzten Fabriken schafft neue Formen der Wertschöpfung.»
Roland Ramp, Geschäftsführer, Schunk Intec AG: «Das Zusammenwachsen von Produktion und Informationstechnologie in vernetzten Fabriken schafft neue Formen der Wertschöpfung.»
(Bild: © Annick Ramp)

Was sind End-of-Arm-Kompetenzen von Schunk?

Roland Ramp: Um mit dem Roboter arbeiten zu können, muss am Ende des Roboterarms ein weiteres Element angebaut werden. Schunk bietet die grösste Standard-Produktpalette und -Lösungen an, welche an den Roboterarm angebaut werden können. Angefangen vom breitesten Programm an Greifern über Schnellwechsel-Kupplungssysteme zu Kollisionsschutz- und Ausgleichseinheiten. Mit zunehmender Überwachung (nicht nur am Roboter) und im Zuge der Umsetzung von Industrie 4.0 setzen sich Kraft-Moment-Sensoren immer mehr durch. Unsere Bandbreite an Produkten ist auch hier bereits sehr gross und reicht von einem Messbereich von wenigen Newton bis zu 40000 N und Momenten bis zu 6000 Nm.

Ein weiteres Highlight ist der Schunk-Finger-Designer eGRIP.

R. Ramp: eGrip ermöglicht es dem Nutzer, sich mit wenig Aufwand seine spezielle Formbacke zu gestalten. Es ist das erste vollautomatische, webbasierte 3D-Designtool für additiv hergestellte Greiferfinger. Aktuell bieten wir interessierten Kunden an, unter gewissen Voraussetzungen eGrip kostenlos zu testen.

Welche Rolle spielt Industrie 4.0?

R. Ramp: Selbstverständlich ist Industrie 4.0 auch bei Schunk ein Thema. Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ steht zwar noch für einen nicht vollständig erfassbaren Wandel der bisherigen Produktionsstrukturen und Märkte. Denn das Zusammenwachsen von Produktion und Informationstechnologie in vernetzten Fabriken schafft neue Formen der Wertschöpfung. Schunk erschliesst seit jeher seinen Kunden das volle Potential. Im Fokus steht die Reduzierung von Fertigungskosten und Rüstzeiten sowie die Bereitstellung effizienter, intelligenter mechatronischer Komponenten aus unserem umfangreichen Produktportfolio. Das ist auch unsere Zielsetzung für die Industrie 4.0.

Zudem bringen Sie einen Olympioniken auf Ihren Messestand.

R. Ramp: Wir freuen uns sehr, am Mittwoch mit Jan Lochbihler einen unserer Olympia-Schützen - 50 m Gewehr-Liegendmatch - am Stand begrüssen zu dürfen. | böh

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