Nachschau Hannover Messe Energiekosten im Griff

Redakteur: Silvano Böni

>> Druckluft zuverlässiger und wirtschaftlicher zu nutzen, ist ein wirksamer Ansatzpunkt, wenn es darum geht, die Energiekosten zu reduzieren. Die Kaeser Kompressoren AG zeigte an der Hannover Messe eine Fülle von Neuentwicklungen, wie das dank modernster Technik gelingen kann. Selbst bei einer zum derzeitigen Zeitpunkt bereits gut eingestellten Druckluftstation sind nochmals bis zu zehn Prozent Einsparungen möglich, wenn die neueste Technik eingesetzt wird.

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Nicht nur Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Einzelkomponenten sind wichtig, entscheidend ist auch das geregelte und aufeinander abgestimmte Zusammenspiel. Nur so kann Druckluft zuverlässig erzeugt werden.
Nicht nur Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Einzelkomponenten sind wichtig, entscheidend ist auch das geregelte und aufeinander abgestimmte Zusammenspiel. Nur so kann Druckluft zuverlässig erzeugt werden.
(Bild: Kaeser)

Das A und O bei der Drucklufterzeugung ist es nach wie vor, das Gesamtsystem als Ganzes zu betrachten und nicht die Komponenten einzeln. Natürlich ist ein möglichst energieeffizient arbeitender Kompressor oder Trockner schon ein entscheidender Vorteil, wenn es um die Reduktion der Energiekosten geht; arbeitet das gesamte System aber nicht auch harmonisch zusammen, kann trotzdem viel Geld verloren gehen.

Web-basierte Analyse

Um den Energieverbrauch überhaupt zu eruieren, ist es zunächst sinnvoll, den tatsächlichen Druckluftbedarf eines Betriebes genau zu kennen. Dieser lässt sich mit Hilfe eines Audits durch Spezialisten exakt ermitteln. In Hannover wurden dazu hocheffiziente Analysetools der neuesten Generation vorgestellt. So zum Beispiel ADA 2, ein Werkzeug zur Analyse der Druckluftauslastung. Das web-basierte System transportiert nicht nur die Messdaten, sondern auch die Systemdaten der Station und ist in der Lage, innerhalb kürzester Zeit dem Betreiber einen vorgefertigten Bericht für eine erste Information zur Verfügung zu stellen. Die Daten können dann zum Beispiel in das KESS-System (Kaeser Energiespar-System-Service) übernommen werden. Mit dessen Hilfe können Planungsschritte für den Betreiber der Druckluftstation ermittelt und die Investitionskosten den möglichen Energieeinsparungen gegenübergestellt werden. Unabhängige Vergleiche von verschiedenen Systemvarianten sind dabei ohne Weiteres möglich, um dann die wirtschaftlichste aussuchen zu können.

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