SWISSMECHANIC Erfreuliche Zunahme an neuen Lehrverträgen

Redakteur: Lya Bartholet

>> Die jährlich durchgeführte Erhebung über neue Lehrverhältnisse in den SWISSMECHANIC-Betrieben und Ausbildungs- und Lehrwerkstätten weist mit 2436 neuen Lehrverhältnissen ein neues Rekordergebnis aus. Dies gegen alle bisherigen Trends und Prognosen.

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RZW. Ernsthaft geprüft werden muss der stetig sinkende Anteil an Polymechanikern. So wurden im Rekordjahr 1999 noch insgesamt 66,5 Prozent aller neuen Lehrverhältnisse im Polymechanikerberuf abgeschlossen. Bis ins Jahr 2008 konnte er sich bei knapp 50 Prozent halten, um im Folgejahr auf 44,6 Prozent zu sinken und wie aus der Grafik ersichtlich im Jahre 2010 auf 41,4 Prozent und im Jahr 2011 mit 38,9 Prozent einen neuen Tiefstwert zu erreichen. Etwas beschönigen lassen sich die Zahlen, wenn Polymechaniker und Produktionsmechaniker zusammengefasst werden. So ergibt sich noch ein Anteil von 51,7 Prozent. Ebenfalls ist festzuhalten, dass der Trend weg von der klassichen Meisterlehre hin zur ein- oder zweijährigen Basisausbildung mit anschliessender Praxis im Betrieb oder gar zu einer Vollzeitausbildung in einer Lehrwerkstatt zunimmt.

Die einzelnen Berufe

Polymechaniker

Mit 947 neuen Lehrverhältnissen werden erneut am meisten Polymechaniker ausgebildet. Gegenüber dem Vorjahr bleibt das Resultat praktisch unverändert (2010: 946 Lehrverhältnisse). Der Gesamtanteil an Polymechaniker ist auf ein Allzeittief von 38,9 Prozent gefallen.

Automatiker

Der Beruf des Automatikers weist gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 30 Lehrverhältnissen auf, was einer Steigerung um 9,1 Prozent entspricht.

Produktionsmechaniker

Weiter im Trend ist der Beruf des Produktionsmechanikers. Weist er nun zum dritten Mal in Folge eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus. Mit 257 neuen Lehrverhältnissen liegt er nur noch knapp hinter dem Rekordjahr von 2008 mit 266 Lehrverhältnissen.

Automatikmonteur

Insgesamt konnten 94 neue Lehrverträge gegenüber 77 im Vorjahr abgeschlossen werden. Da dieser Beruf mehrheitlich nicht bei SWISSMECHANIC ausgebildet wird, kann erfreulicherweise festgehalten werden, dass das Total der neuen Lehrverhältnisse weiterhin steigende Tendenzen aufweist.

Frauenanteil leicht sinkend

Anzahlmässig stieg im vergangenen Jahr der Anteil an weiblichen Lernenden von 121 auf 147. Unverändert blieb jedoch der Frauenanteil, der bei 4,4 Prozent liegt.

Mit 23,93 Prozent ist die Frauenquote bei den diversen Berufen (nicht einzeln untersucht) und 13,21 Prozent bei den Konstrukteurinnen am höchsten. Die Polymechanikerinnen bringen es gerade mal auf schwache 3,17 Prozent. <<

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