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Ucimu-Sistemi per Produrre Erste Frau an der Spitze des italienischen Werkzeugmaschinenverbands

Redakteur: Anne Richter

Barbara Colombo ist neue Präsidentin von Ucimi-Sistemi per Produrre, dem italienischen Verband der Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotik und Automation. Der Verband rechnet nach einem Einbruch in 2020 mit einem Aufschwung für das Jahr 2021.

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Barbara Colombo ist neue Präsidentin des italienischen Verbandes der Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotik und Automation Ucimu.
Barbara Colombo ist neue Präsidentin des italienischen Verbandes der Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotik und Automation Ucimu.
(Bild: Ruggiero Scardigno/Ucimu)

Barbara Colombo ist die neue Präsidentin von Ucimu-Sistemi per Produrre, dem Verband der italienischen Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen für die Jahre 2020-2021. Die Wahl erfolgte im Verlauf der Mitgliederversammlung von Ucimu, der bisherige Präsident Massimo Carboniero hat sein Mandat beendet. Als erste Frau an der Spitze des Verbandes erklärt Barbara Colombo: «Ich fühle mich geehrt und bin ergriffen über diesen Auftrag. Ich hoffe, dass meine Ernennung viele andere Frauen dazu inspiriert, sich in einem anspruchsvollen Gebiet wie dem Werkzeugmaschinenbau einzusetzen.» Sie ist Vorstandsvorsitzende von Ficep Spa, einem Familienunternehmen, einer der führenden Herstellern von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Stahlprofilen, Blech und Gesenkschmieden. Barbara Colombo ist seit langem in die Ucimu-Verbandstätigkeit involviert.

Wirtschaftsdaten: Einbruch 2020, Aufschwung 2021

Auch in Bezug auf die Wirtschaftsdaten blickt der Verband positiv in die Zukunft. Nach einem nicht gerade glänzenden 2019, hat das Jahr 2020 einen Einbruch bei den Investitionen in Werkzeugmaschinen in Italien und im Ausland verzeichnet, aber für das Jahr 2021 geht der Verband von einem neuen Aufschwung aus. Laut der vom Centro Studi & Cultura di Impresa von Ucimu erarbeiteten Abschlussdaten, pendelt sich der Umsatz von Werkzeugmaschinen im Jahr 2019 bei 5890 Millionen Euro ein, und verzeichnet damit einen Rückgang von 3,8% gegenüber 2018. Die Prognosen für 2020 gehen von einem noch grösserem Rückgang aus, der Umsatz der Werkzeugmaschinen wird um voraussichtlich 34,6%, auf 3850 Millionen Euro sinken. Einen Aufschwung verspricht aber das Jahr 2021. Die vom ökonometrischen Institut Oxford Economics erarbeiteten Prognosen zeigen einen entschiedenen Aufschwung bei Investitionen in Produktionstechnologien in aller Welt ab 2021. Bezugnehmend auf Italien wird der Verbrauch von Werkzeugmaschinenim Jahr 2021 wieder ansteigen und sich bei 3 111 Millionen Euro einpendeln.

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