Firmennachrichten Feintool trotzt schwierigem Umfeld
Feintool konnte im ersten Halbjahr 2012 den Nettoumsatz und das operative Ergebnis steigern. Für das Gesamtjahr prognostiziert das Unternehmen trotz schwierigem Umfeld eine positive Entwicklung.
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In einem herausfordernden weltwirtschaftlichen Umfeld hat sich Feintool erfolgreich behauptet. Die langfristige Strategie mit Konzentration auf Feinschneiden und Umformen in Verbindung mit einer Expansion in Asien sowie innovationsgetriebenen Projekten wurde konsequent fortgesetzt. Vom 1. Januar bis 30. Juni 2012 hat Feintool den Nettoumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10.5 Prozent auf mehr als CHF 196 Mio. gesteigert. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) stieg im selben Zeitraum um CHF 5.1 Mio. auf CHF 13.8 Mio. Dies entspricht einem Zuwachs von 58 Prozent und einer EBIT-Marge von 7.0 Prozent.
Einmaleffekte aus dem Verkauf der IMA Automation Berlin GmbH zum 31. März 2012 und aus dem am 31. Mai 2012 vollzogenen Kauf von Herzing + Schroth tragen zum Ergebnis mit CHF 2.3 Mio. bei. Mit Herzing + Schroth, einem Spezialisten für spanloses Umformen, baut Feintool seine Kompetenz im Kerngeschäft Umformen weiter aus. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich durch die Übernahme auf 1848 per Ende Juni 2012.
Zweistelliges Wachstum in den USA und Japan
Der Umsatz des Teilefertigungsbereichs System Parts, zu dem Herzing + Schroth gehört, erhöhte sich im ersten Geschäftshalbjahr 2012 um 15.3 Prozent auf fast CHF 133 Mio. Besonders dynamisch entwickelte sich dabei das Teilegeschäft für Automobilhersteller in Asien - allen voran in Japan. Das dortige Umsatzplus von rund 70 Prozent im ersten Halbjahr ist teilweise auf den Aufholprozess nach der Natur- und Reaktorkatastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr zurückzuführen. Mit der Eröffnung der dritten Fabrik setzt Feintool seinen organischen Wachstumskurs in Japan fort. Auch in den USA war die Entwicklung von Januar bis Ende Juni 2012 mit einem Umsatzplus von 16.5 Prozent sehr dynamisch. Obwohl die Technologie von Feintool vorwiegend im mittleren und oberen Fahrzeugsegment Anwendung findet und sich dieses gegenüber der Eurokrise wesentlich robuster erwies, konnte ein leichter - teilweise auch währungsbedingter - Umsatzrückgang in Europa nicht vermieden werden.
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