Kistler: Prozesskontrolle Fertigung und Montage fortlaufend überwachen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Produktive Mess- und Prüfanlagen und ausgereifte Software mit KI sorgen für eine lückenlose Qualitätssicherung in der Fertigung und der Montage.

Lückenlose QS: Das System KVC 821 prüft mit acht Kameras und ausgeklügelter Software Geometrien und Abmessungen von Köpfen und Gewinden an minütlich bis 800 Schrauben.(Bild:  Kistler)
Lückenlose QS: Das System KVC 821 prüft mit acht Kameras und ausgeklügelter Software Geometrien und Abmessungen von Köpfen und Gewinden an minütlich bis 800 Schrauben.
(Bild: Kistler)

Fertigung und Montage lückenlos zu überwachen trägt dazu bei, effizient und profitabel zu produzieren. Dafür präsentiert die Kistler Group, Winterthur, zur Messe Control in Stuttgart speziell optische Prüfanlagen und Software. Das betrifft unter anderem das Inspektionssystem «KVC 821». Diese Prüf- und Sortieranlage prüft beispielsweise Gewinde und Köpfe von Schrauben vollständig automatisch. Dazu generiert das Kamerasystem «Multicapture Device» mit acht Kameras hochaufgelöste Prüfbilder der gesamten Mantelfläche, ohne dass die Schrauben noch einmal mechanisch bewegt werden müssen. Dank der zusätzlichen 2,5- und 3D-Messungen sowie der exakten Auswertung durch die Software Kivision lassen sich pro Minute bis zu 800 Schrauben lückenlos auf Kratzer und Dellen sowie auf korrekte Abmessungen prüfen. Um zusätzlich zunächst nicht definierte und selten auftretende Anomalien zu erkennen, arbeitet die Software mit Künstlicher Intelligenz. Die Messwerte der Prüfanlage lassen sich direkt in eine Software importieren. Dort werden sie statistisch ausgewertet und auf einem externen Terminal visualisiert. Dank modularer Bauweise der Prüfanlage lässt sie sich in Zusammenarbeit mit dem Hersteller flexibel an unterschiedliche Bauteile und Prüfkriterien anpassen.

Speziell zum Testen von Schraubverbindungen zeigt der Hersteller aus Winterthur seine Kalibrieranlage «cali Test-B» und eine Prüfanlage «cer Test». Die Kalibriereinrichtung eignet sich für bis zu 1320 mm lange Drehmomentschlüssel und -werkzeuge. Dank individuell einsetzbarer Sensoren können diese zwischen 0,2 und 1000 Nm entsprechend DIN EN ISO 6789 kalibriert werden. Das Prüfsystem ist mit bis zu vier integrierten Schraubfallsimulatoren und 0,2 bis 500 Nm (bei externer Simulation bis 6000 Nm) Messbereich ausgeführt. Es lässt sich mobil einsetzen. Anwender können Drehmomentwerkzeuge, wie Akku-, Dreh- und Impulsschrauber, somit in der Werkstatt konform zu den Richtlinien und Normen VDI/VDE 2645 Blatt 2, VDI/VDE 2647 und DIN EN ISO 5393 prüfen. Sie werden dabei von der Software Ceus Schritt für Schritt durch die Messungen geführt. Diese speichert unterschiedliche Messeinstellungen und -historien und erstellt automatisch Prüfprotokolle.

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Daten aus einer komplexen Fertigung, beispielsweise dem Spritzgiessen, zu analysieren und statistisch auszuwerten gelingt mit der Software «AkvisIO IME (Injection Molding Edition)». Letztere lässt sich einfach mit den Systemen zur Prozessüberwachung «Como Neo» und «Como Scout» verbinden. Somit können Anwender ihre Prozess- und Maschinendaten qualitätsorientiert korrelieren und aussagekräftige Prozessberichte auf Basis etablierter Methoden der klassischen Statistik erstellen. Kommunikationsstandards wie die auf dem Netzwerk Ethernet basierte «Euromap 77» machen die Maschine zur Datenquelle und die Auswertesoftware «AkvisIO» zur Single Source of Truth für zuverlässige Produktionsdaten.

(kmu)

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