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Höchstmass an Flexibilität
Aus Sicht von Patrick Loher und Felix Sigg sind die Spannmittel auf der TopTurn S50 von doppelter Bedeutung: Zum einen sorgen sie gerade in Verbindung mit der Futterwechsellösung für ein Höchstmass an Flexibilität. Zum anderen gewährleisten sie eine absolut sichere Spannung.
«In einer solchen Grösse müssen die Werkstücke zu 100 % prozesssicher und präzise gehalten werden», unterstreicht Felix Sigg. Kompromisse seien in dieser Dimension nicht denkbar. Rund 25 % der gesamten Maschineninvestition entfielen auf die Spannmittel, sprich auf die Drehfutter, sämtliche Krallenbacken und weichen Spannbacken. Für Patrick Loher handelt es sich dabei um gut angelegtes Geld: «Wenn eine Kundenanfrage kommt, haben wir keine Zeit, um zwei Monate lang auf ein neues Spannmittel zu warten», erläutert der agile Geschäftsführer. Vielmehr sei das Unternehmen für seine Termintreue und Verlässlichkeit bekannt. «Eher lehnen wir einen Auftrag ab, als dass wir einen Termin ankündigen, der nicht gehalten werden kann», unterstreicht der Inhaber.
FEM-Simulation des Spannvorgangs
Für Schunk sprächen zum einen die besondere Qualität der Drehfutter, zum anderen aber auch der Service und die räumlich Nähe, so Loher. Bei kniffligen Aufgaben übernimmt Schunk kurzerhand die Berechnung und Simulation. Noch bevor der erste Span fällt, lässt sich in der virtuellen Simulation mit Hilfe der FEM-Methode erkennen, wie sich das Werkstück beim Spannvorgang und bei der Bearbeitung verhalten wird. Auf Basis dieser Simulation kann eine optimale Kombination aus Spannmittel, Art der Backengestaltung, Spannhöhe, Spannkraft und Drehzahl entwickelt werden.
Wichtig: qualifiziertes Personal
Die grösste Stärke seines Betriebs sieht Patrick Loher in dem hervorragend qualifizierten Personal. Daraus resultieren eine hohe Flexibilität und Termintreue. Dass er sein Team von Anfang an in derartige Investitionsentscheidungen einbindet, ist für den Unternehmer selbstverständlich. «Unser Betrieb ist über eine Vergrösserung der Werkstückdimensionen stetig gewachsen und mit der Schrägbettmaschine in eine Dimension vorgedrungen, die nur von wenigen angeboten werden kann. Dafür braucht es Bediener, die keine Angst vor grossen Teilen haben», erläutert Patrick Loher.
«Um das Potenzial voll auszuschöpfen, arbeiten an der Maschine hochqualifizierte Leute mit langjähriger Erfahrung, die exakt wissen, wann sie welches Futter am besten einsetzen.» Nicht zuletzt das Know-how der Mitarbeiter, die kurzen Reaktionszeiten und die Termintreue bewirken, dass sich das Unternehmen auch an einem Hochlohnstandort wie der Schweiz sehr gut behaupten kann. SMM
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