Schunk realisiert flexible und automatisierte Maschinenbeladung

Flexible Zahnradfertigung mit maximaler Effizienz

Seite: 3/5

Anbieter zum Thema

Roboter übernimmt Beladung der Drehmaschine

Die Beladung der Drehmaschine übernimmt ein Roboter, dessen Frontend an einem Schnellwechselbahnhof automatisiert mit unterschiedlichen Greifsystemen bestückt wird. Hier profitiert Leax Brinkmann von der einzigartigen End-of-Arm-Kompetenz, die in diesem Umfang nur Schunk bietet: Über 4000 Standardkomponenten umfasst allein das Greiftechnikprogramm des innovativen Familienunternehmens.

Der hohe Standardisierungsgrad zahlt sich gleich mehrfach aus. So konnte Leax Brinkmann die Integration des Roboters in die Anlage fast komplett in Eigenregie bewerkstelligen. Es kommen ausschliesslich Standardkomponenten zum Einsatz, die sich anderweitig bereits vielfach bewährt haben. Und die einzelnen Module sind so aufeinander abgestimmt, dass sie perfekt miteinander kombiniert werden können. Gerade bei einem häufigen Wechsel der Aktoren, wie er bei Leax Brinkmann an der Tagesordnung ist, zahlt sich dieses routinierte Zusammenspiel in Form einer besonders hohen Prozessstabilität aus.

Fünf unterschiedliche Bauteile werden bearbeitet

Insgesamt fünf unterschiedliche Bauteile werden heute im Wechsel auf der Maschine bearbeitet. Vielzahngeführte Zentrischgreifer PZN-plus übernehmen dabei sowohl das Werkstück- als auch das Palettenhandling. Ein vielzahngeführter Parallelgreifer wird zudem dazu genutzt, spezielle Zahnräder an einer integrierten Messstation automatisch zu prüfen.

Anstelle einer klassischen T-Nut gewährleistet sowohl beim PZN-plus als auch beim PGN-plus die von Schunk patentierte Vielzahnführung eine besonders hohe Stabilität und Präzision. Parallel angeordnete Prismenführungen minimieren den Verschleiss und das Führungsspiel. Da sich Kräfte und Momente auf mehrere Führungsflächen verteilen, sind die Greifmodule deutlich höher belastbar als konventionelle Greifer. Hinzu kommt, dass die bei den Greifern eingesetzte Keilhakenkinematik eine hohe Kraftübertragung und eine synchrone Bewegung der Grundbacken ermöglicht.

Kollisions- und Überlastschutz

Während der robotergestützten Beladung verhindert der Kollisions- und Überlastschutz OPS Schäden am System. Er wird beispielsweise dann benötigt, wenn der Greifer leere Kunststoffpaletten aus dem Ablagerack entnimmt und sich diese aufgrund von Toleranzen in der Führungsstrebe verhaken. Auslösekraft und -moment lassen sich beim Schunk-OPS individuell über den Betriebsdruck einstellen.

Je nach Modell erfolgt die Abfrage entweder intern über einen Näherungsschalter oder von aussen über einen Magnetschalter. Zur Rückstellung nach einem Not-Aus wird der Schunk-OPS lediglich in die Grundstellung gebracht, eine Demontage ist nicht erforderlich. Über standardisierte Adapterplatten lässt er sich schnell und einfach in unterschiedliche Robotersysteme einbinden.

(ID:43322640)