Anbieter zum Thema
Schnellwechselbahnhof ermöglicht hohe Flexibilität
Den automatisierten Wechsel der einzelnen Greifer erledigt das Schnellwechselsystem SWS 40 in Sekundenschnelle. Es besteht aus zwei Teilen: einem Schnellwechselkopf, der am Roboterarm montiert ist, und einem Schnellwechseladapter, der mit dem Schunk-Greifer verbunden ist.
Beim Werkzeugwechsel werden beide Teile automatisch miteinander gekoppelt. Das gelingt aufgrund des patentierten «No-Touch-Locking-System» auch dann, wenn Kopf und Adapter bis zu 2,5 mm voneinander entfernt sind.
Modular aufgebaute Schnellwechselsysteme
In Sekundenschnelle stellt das SWS eine stabile mechanische Verbindung her und gewährleistet zugleich eine zuverlässige Durchleitung von Pneumatik und elektrischen Signalen. Integrierte Sensoren überwachen die Verriegelung. Mit insgesamt 21 Baugrössen für Zuladungen von 1,4 kg bis 4080 kg decken die standardisierten Schnellwechselsysteme alle nur denkbaren Anwendungen ab.
Neben Pneumatik-, Fluid- und Hydraulikmodulen lassen sich die modular aufgebauten Schnellwechselsysteme auch mit standardisierten Schweissstrom-, Servo-, Bus-, Koax- und Lichtleitermodulen ausrüsten.
Allein für die SWS-Baureihe gibt es über 30 standardisierte elektrische Module mit 8 bis 32 Pins. Für Torsten Sprenger bietet der automatisierte Greiferwechsel in Kombination mit dem Wechselbahnhof wichtige Gestaltungsspielräume. Ändert sich das Teilespektrum, lässt sich die Ablage jederzeit erweitern und um andere Aktoren ergänzen.
Mechatronikgreifer für grosses Teilespektrum
Wird das Teilespektrum noch grösser, greift Torsten Sprenger zu mechatronischen Schunk-Greifern. So zählt Leax Brinkmann zu den Pionieren, die bereits 2008 die Potenziale des mechatronischen Greifens erkannten und den elektrischen Grosshubgreifer PEH 40 einsetzten.
(ID:43322640)
