D4 Software: Vernetzte Produktionsplanung

Für die vernetzte Produktion planen

| Redakteur: Konrad Mücke

Eine mit Palettensystemen automatisierte Fertigung lässt sich vorteilhaft mit der ERP- und PPS-Software D4:Produktion planen und steuern
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Eine mit Palettensystemen automatisierte Fertigung lässt sich vorteilhaft mit der ERP- und PPS-Software D4:Produktion planen und steuern (Bild: Formen- und Werkzeugbau Stedry GmbH)

Der Formen- und Werkzeugbauer Stedry im badischen Bühl beabsichtigte seine Fertigung effizient und zuverlässig zu steuern und die Produktion zu planen. Er investierte dafür in eine ERP- und PPS-System. Mit der Software D4:Produktion verfügt er nun über ein durchgängiges System für seine automatisierte Fertigung.

Der Werkzeug- und Formenbauer plante seine Produktion schon seit vielen Jahren mit einer Software. Diese enttäuschte allerdings die Erwartungen. Deshalb entschloss sich Andreas Stedry, Geschäftsführer des Unternehmens, in ein neues System zu investieren. Er berichtet dazu: «Unsere vorherige Software basierte auf einem Regalsystem. Mit Arbeitskarten wurden die Werkstücke durch die Fertigung geschleust. Bauteile mit höchster Bearbeitungspriorität verursachten allerdings immer Schwierigkeiten. Die beteiligten Mitarbeiter konnten nicht die Priorität dieser Bauteile erkennen.»

Darüber hinaus beabsichtigte Stedry bislang sehr zeitaufwändige Prozesse beim Erstellen von Arbeitsplänen zu optimieren. Die übliche Software, die aus CAD-Konstruktionen Stücklisten übernimmt und daraus Arbeitskarten generiert, befand er für unbefriedigend. Denn häufig erfordert das manuelle, zeitaufwendige Nacharbeit.

Arbeitspläne aus CAD automatisch ableiten

Deutlich besser arbeiten die Werkzeug- und Formenbauer in Bühl inzwischen mit der ERP- und PPS-Software D4:Produktion. Sie verfügt über einen sehr leistungsfähigen Import für Stücklisten. Das System bereitet über eine frei konfigurierbare Logik die Stücklisten aus der CAD-Software auf. Daraus leitet es automatisch Arbeitspläne ab. Dabei werden Bauteile hinsichtlich ihrer Art, dem eingesetzten Werkstoff, ihrem Härtegrad und ähnlichen Kriterien klassifiziert. So entsteht vollständig automatisiert der nahezu komplette Arbeitsplan.

Daten aus der Fertigung erfasst das PPS-System dank der integrierten Maschinendatenerfassung (MDE) deutlich zuverlässiger und einfacher als vergleichbare Software. Dies gelingt zum einen in Verbindung mit Bearbeitungszentren, zum anderen auch bei vollautomatisierten Palettensystemen unterschiedlicher Hersteller. Für den Werkzeug- und Formenbauer ist letzteres ein wichtiges Kriterium. Um wttbewebsfähig zu produzieren, hat er seine Fertigung bei den Verfahren Fräsen und Erodieren mit Paletten weitgehend automatisiert. .

Mit begleitender Planung fortlaufend aktuell informiert

Im Werkzeug- und Formenbau lassen sich oft die endgültigen Fertigungsprozesse nicht frühzeitig definieren. Häufig ändern die Konstrukteure mehrfach ihre Vorgaben. Damit müssen auch die Arbeitspläne aktualisiert werden. Mit Terminen auf gedruckten Arbeitskarten gelingt dies nicht oder nur zeitverzögert. Um im Sinne von Industrie 4.0 flexibel zu agieren und zudem die Informationen aktuell zu halten, muss die Arbeitsvorbereitung hinsichtlich der Daten eng mit der Fertigung vernetzt sein. In der Software D4:Produktion gelingt dies mit Planungsalgorithmen, die automatisch und kontinuierlich rechnen. DaS gewährleisten eine stets aktuelle, begleitende Planung.

Daten und Informationen automatisch übertragen

Dazu trägt bei, dass die Bauteile mit einem RFID-Chip versehen werden. Dieser wird als Etikett auf die Zeichnung gedruckt. Befindet sich eine Fachkraft mit der Zeichnung nahe einem BDE-Terminal, erkennt dieses automatisch den Fertigungsauftrag. Es zeigt selbsttätig den aktuellen Arbeitsplan für dieses Bauteil, die anstehenden Arbeitsschritte, die Zeichnungsdaten und eventuell zugefügte Bearbeitungshinweise. Das gewährleistet, dass das Personal in der Fertigung stets aktuelle und damit korrekte Fertigungsdaten sieht und nutzt. Ehemals erforderliche, zeit- und arbeitsaufwendige Änderungsdienste entfallen. Dies entlastet vor allem die Arbeitsvorbereitung. Wie Andreas Stedry berichtet, lassen sich die Fertigungsdaten zudem deutlich komfortabler buchen, da das manuelle Erfassen von Barcodes entfällt. Mit der ERP- und PPS-Software D4:Produktion verfügt der Werkzeug- und Formenbauer Stedry nunmehr über eine innovative Fertigungssteuerung, die den Gedanken von Industrie 4.0 verwirklicht.

Vorhandene, historische Daten übernehmen

Besonders aufwendig ist häufig, bereits aus dem bestehenden Betrieb vorhandene Daten in ein künftiges ERP- und PPS-System zu übernehmen. In Bühl gelang dies problemlos. Für die Software D4:Produktion gibt es dafür eine Vielzahl an Schnittstellen und Software, mit der die Spezialisten des Softwarherstellers jeweils individuell optimierte Schnittstellen konfigurieren können. So konnten sämtliche Auftragsdaten, unter anderem Arbeitspläne, Zeitbuchungen, Fremdkosten und Daten der Nachkalkulation, übernommen werden. Dafür benötigten die Softwareexperten nur wenige Tage.

Intensive Beratung

Insbesondere aufgrund der kompetenten und vertrauenswürdigen Beratung hat sich der Werkzeug- und Formenbauer Stedry nach umfassenden Benchmarks gängiger Software für die Software D4:Produktion entschieden. Dazu erläutert Andreas Stedry: «D4 Software war uns ein Begriff. Dennoch waren wir überrascht, wie innovativ und nah an der Branche D4 wirklich ist. Zusätzlich überzeugt hat mich die Zusage, dass man alles in Bewegung setzen wird, um genau meine Vorstellungen innerhalb kurzer Zeit zu realisieren.» SMM

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