Am 20. Mai 2022 ist die erste Grinding Hub, Fachmesse für Schleiftechnik, in Stuttgart zu Ende gegangen. Mehr als 370 Aussteller zeigten ihre Lösungen auf dem Gebiet der Schleiftechnik. Insgesamt wurden mehr als 240 Maschinen unter Span ausgestellt.
Die Grinding Hub ist das neue Drehkreuz für die Schleiftechnik.
(Bild: VDW)
Die Grinding Hub 2022, neue Fachmesse für Schleiftechnik, war ein voller Erfolg, meldet Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). Nach vier Messetagen endete am 20. Mai die neue Fachmesse für Schleiftechnik in Stuttgart. Mehr als 370 Aussteller zeigten demnach auf fast 18 000 m² Nettoausstellungsfläche ihre Innovationen, Produkte und Lösungen der Schleiftechnik. Insgesamt füllten rund 9500 Besucher die drei ausgebuchten Hallen, davon rund 40 Prozent aus dem Ausland. «Wir sind hochzufrieden mit diesem geglückten Erstaufschlag. Konzept, Planung und Organisation sind ganz und gar aufgegangen. Durch den grossen Zuspruch der Besucher und das aktive Engagement der Aussteller war die neue Fachmesse für Schleiftechnik ein voller Erfolg», freut sich Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW.
Die Hersteller aus 23 Ländern gingen gleich bei der Premiere in die Vollen: Sie zeigten zahlreiche Neuheiten rund um das Schleifen – von Werkzeugkonzepten über Prozesse und Verfahren bis hin zu Schnittstellentechnologien. Imposant war auch ihr Auftritt: Insgesamt wurden mehr als 240 Maschinen unter Span ausgestellt, viele davon auf grossen und repräsentativen Ständen. Dies ermöglichte es Besuchern nach über zwei Jahren, endlich wieder live und vor Ort Schleiftechnik im Einsatz zu erleben. Wichtigstes Herkunftsland seitens Aussteller und Besucher ausserhalb Deutschlands ist die Schweiz. Christoph Blättler, Ressortleiter Werkzeugmaschinen bei Swissmem, dem ideellen Träger der Grinding Hub, weiss warum. «Die Schweiz weist die höchste Dichte an Schleifmaschinenherstellern weltweit auf – vom Global Player bis hin zum Start-up. Die Grinding Hub ist deshalb eine erstklassige Gelegenheit, die Kontakte weiter auszubauen und Kunden auf dem internationalen Schleiftechnikmarkt zu erschliessen.»
Dank voller Hallen und qualitativ hochwertiger Gespräche ziehen auch die Aussteller eine sehr erfreuliche Bilanz. Dirk Wember, Geschäftsführer der Haas Schleifmaschinen GmbH aus Trossingen, resümiert: «Wir haben hier ein tolles Umfeld, eine tolle Organisation und einen tollen Standort – viele sehr, sehr gute Randbedingungen. Mein Fazit ist nach drei von vier Tagen äusserst positiv. Ich bin froh, Aussteller zu sein und kann nur empfehlen, kommen Sie nach Stuttgart auf die Grinding Hub.» Auch Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Werke Maschinenfabrik GmbH aus Biberach an der Riss, freut sich über die gute Resonanz und zahlreiche neue Kontakte: «Vom ersten Moment an sind die Hallen voll, der Messestand ist voll – was wünscht man sich als Verantwortlicher mehr?».
Die Besucher waren ebenfalls begeistert. In der Besucherbefragung gaben sie der Premiere auf einer Skala von 1 bis 6 die Note 1,8. Fast 90 Prozent der Befragten würden die Grinding Hub weiterempfehlen, 76 Prozent wollen auch zur nächsten Veranstaltung in zwei Jahren wiederkommen. Zudem gab mehr als ein Drittel der Besucherinnen und Besucher an, Investitions- oder Kaufabsichten auf der Messe zu verfolgen. Entsprechend sind 87 Prozent aller Gäste ausschlaggebend oder beratend an Kaufentscheidungen in ihren Unternehmen beteiligt.
Zur Grinding Hub kamen Besucher aus aller Welt mit einem Schwerpunkt auf dem europäischen Ausland, aber ebenso aus Südkorea, Brasilien, Mexiko, den USA und vielen weiteren. Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, begrüsst den internationalen Zuspruch und sieht weitere Wachstumspotenziale: «Wir hatten auf dem Gelände Menschen aus 56 Ländern zu Gast. Ein wirklich tolles Ergebnis. Auch Besucher aus Asien waren da. Im asiatischen und auch amerikanischen Markt sehen wir grosses Potenzial für die nächsten Veranstaltungen. Diese gehen wir nun in Partnerschaft mit dem VDW an.»
Die Grinding Hub ist vom Start weg mit einem hybriden Konzept und vielen digitalen Angeboten an den Markt gegangen, darunter Web-Sessions, Ausstellervideos und Forenbeiträge. Über die Hälfte der Besucher hat diese Angebote wahrgenommen. Die stehen interessierten Kunden auch im Nachgang der Veranstaltung auf der Website zur Verfügung.
Mit Blick auf 2024 bekräftigt VDW-Geschäftsführer Wilfried Schäfer: «Die Grinding Hub ist gekommen, um zu bleiben. Wir wollen die Messe im Sinne unserer Aussteller weiterentwickeln, ihre Internationalisierung vorantreiben und die Grinding Hub als zentrale Veranstaltung der Branche in der Welt positionieren.» Dass dies gelingen kann, sehen übrigens auch die Besucher so. Zwei Drittel von ihnen erwarten, dass die Messe in Zukunft wichtiger werden wird.
Stand vom 30.10.2020
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Die nächste Grinding Hub wird vom 14. bis 17. Mai 2024 in Stuttgart stattfinden.
Hintergrund Grinding Hub in Stuttgart
Die Grinding Hub ist das neue Drehkreuz für die Schleiftechnik. Ausgerichtet wird sie, im Zweijahres-Turnus, vom VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, in Kooperation mit der Messe Stuttgart sowie in ideeller Trägerschaft des Industriesektors «Werkzeugmaschinen» von Swissmem (Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie). Weltweit steht die Schleiftechnik für mehr als 7 Prozent der internationalen Werkzeugmaschinenproduktion und damit für 5,2 Mrd. Euro. In Deutschland gehört sie zu den Top-4 Fertigungsverfahren innerhalb der Werkzeugmaschinenindustrie. 2021 hat die Branche Maschinen im Wert von 820 Mio. Euro produziert. 84 Prozent gingen in den Export, davon etwa die Hälfte nach Europa. Die grössten Absatzmärkte sind China, die USA und Italien. International führen 2021 China, Japan und Deutschland die Weltrangliste in der Produktion an. -ari-