Georg Fischer steigert Umsatz und Gewinn

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Die Wirtschaftskrise zwang viele Unternehmen drastische Sparmassnahmen einzuführen. So leitete auch Georg Fischer ein weitreichendes Strukturprogramm ein, das zu Kosteneinsparungen von 350 Mio. CHF führte. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung profitiert nun der Konzern massgeblich von diesen Sparmassnahmen und konnte neben dem Umsatz auch das Betriebsergebnis markant steigern.

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Bei Georg Fischer sind die Geschäfte in allen drei Geschäftsbereichen wieder gut angelaufen. (Bild: Georg Fischer)
Bei Georg Fischer sind die Geschäfte in allen drei Geschäftsbereichen wieder gut angelaufen. (Bild: Georg Fischer)

Georg Fischer ist gestärkt aus der Wirtschaftskrise hervorgegangen und konnte 2010 die weltweite wirtschaftliche Erholung nutzen. Der Umsatz stieg 2010 um 19 Prozent auf CHF 3,45 Mia. Bereinigt um Währungseffekte betrug das Umsatzwachstum 27 Prozent. Alle drei Unternehmensgruppen wuchsen zweistellig: GF Automotive und GF Agie Charmilles, die 2009 am schwersten unter der Krise gelitten hatten, konnten sich um 23 bzw. 25 Prozent verbessern, GF Piping Systems steigerte den Umsatz um zehn Prozent. Die Umsätze stiegen regional unterschiedlich: in Asien mit 37 Prozent am stärksten, in Nord- und Südamerika um 24 Prozent und in Europa um 14 Prozent.

Betriebsergebnis wieder positiv

Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs weltweit um 427 auf 12 908, vor allem aufgrund des Wachstums und des Ausbaus in allen drei Unternehmensgruppen in Asien.

Die Personalkosten konnten auf dem tiefen Niveau des Vorjahres gehalten werden. Zusammen mit dem Umsatzwachstum führte dies zu einem starken Anstieg des Betriebsergebnisses. Nach einem negativen Resultat von CHF 58 Mio. in 2009 stieg es 2010 signifikant auf CHF 180 Mio. (5,2 Prozent EBIT-Marge). Dies trotz negativer Währungseffekte in der Höhe von CHF 38 Mio.

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