Werkstofftechnik >> Nägeli Swiss AG: Faserverbund-Werkstoff

Redakteur: Melanie Staub

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Der Roboterarm, statt Alu aus Kohlefasern, erlaubte eine Leistungssteigerung von 40 Prozent.
Der Roboterarm, statt Alu aus Kohlefasern, erlaubte eine Leistungssteigerung von 40 Prozent.
(Bild: Nägeli Swiss)

Halle 2.1, Stand A44Faserverbundteile zeichnen sich neben ihrem Gewicht durch Korrosionsbeständigkeit, Röntgentransparenz und erhöhte Gestaltungsfreiheit aus. Allerdings liegen auch die Preise höher als bei konventionellen Werkstoffen. Einerseits aufgrund der Rohstoffpreise, andererseits wegen der manuellen Fertigung. Doch gerade beim zweiten Punkt sind in den letzten Jahren Prozesse entwickelt worden, die zumindest eine Teilautomatisierung und damit eine Kostensenkung sowie die Herstellung grösserer Stückzahlen erlauben. Allein auf die Preisdifferenz zu fokussieren verhindere aber den Blick auf das immense Potential von Faserverbundlösungen, so das Unternehmen Nägeli Swiss. Die zentrale Frage laute nämlich, welche Wertsteigerung eine Maschine erfahre, wenn sie z.B. 10% mehr Output liefert oder eine Klasse genauer arbeitet? Welchen Wert hat der Umstand, dass man mit einer derartigen Maschine der Konkurrenz um eine Nasenlänge voraus ist? Im Gespräch möchte das Unternehmen zusammen mit seinen Kunden das Potential lokalisieren. <<

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