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Entgraten mit Stil >> Neue Blechentgratungsmaschine

| Redakteur: Luca Meister

Die Paul Ernst Maschinenfabrik GmbH zeigt zur Blechexpo 2013 ein neuartiges Verfahren zur Verrundung von Blechkanten im Nassschliff und führt gleichzeitig eine neue Baureihe mit 1100 Millimeter Arbeitsbreite ein.

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Die neue Blechentgratungsmaschine «Triton».
Die neue Blechentgratungsmaschine «Triton».
(Bild: Ernst)

mei. Vor 3 Jahren wurde auf der Euroblech die weltweit erste, vollkommen modular aufgebaute Blechentgratungsmaschine präsentiert, die sowohl im Trocken- als auch Nassschliffverfahren verfügbar ist (Atlas/Neptun). Damit werden im Vergleich zu monolithischen Standardmaschinen zwei grosse Vorteile geboten. Erstens kann der Kunde genau die Module wählen, die seine aktuellen Anforderungen erfüllen, zweitens kann im Nachhinein problemlos modifiziert werden.

Das neue Modul «Spin» ist für die benutzerdefinierte Verrundung von Werkstückkanten entwickelt worden und ist mit vier abrasiv arbeitenden Schleiflamellenbürsten ausgestattet, die sich gleichzeitig um eine horizontale und eine vertikale Achse drehen und zusätzlich eine Oszillationsbewegung von 400 Millimeter ausführen. Hierdurch werden die Werkstückkanten von allen Seiten gleichmässig verrundet. Die Intensität dieser Verrundung wird über die Vorschubgeschwindigkeit eingestellt. Somit kann genau die Kantenverrundung angeboten werden, die verlangt wird.

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Auf dieser Basis präsentiert Ernst nun seine neue, kleine Baureihe «Triton» mit 1100 Millimeter Arbeitsbreite für kleinere Betriebe. Die Maschine ist mit der hochflexiblen Ernst-Entgratwalze ausgestattet und bietet als zweites Aggregat wahlweise eine Einheit auf Basis des Spin-Moduls (starke Kantenverrundung). Sie kann alternativ mit zwei Vlieslamellenbürsten ausgestattet werden, die neben einer leichten Kantenverrundung gleichzeitig eine schöne Oberfläche erzeugen. Die Triton hat den Design-Preis von Baden-Württemberg erhalten. <<

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