Hch. Reimmann AG: Technologisch im Spitzenbereich

Redakteur: Matthias Böhm

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Im Bild Jürg Siegrist (li. Verkaufsingenieur) und Jürg Reimmann (Geschäftsführer), Jürg Reimmann: «Wirtschaftlich geht es jetzt wieder rasch nach oben.» (Bild: Böhm)
Im Bild Jürg Siegrist (li. Verkaufsingenieur) und Jürg Reimmann (Geschäftsführer), Jürg Reimmann: «Wirtschaftlich geht es jetzt wieder rasch nach oben.» (Bild: Böhm)

Obwohl zu dem Reimmann-Stand in diesem Jahr etwas weniger Personen kamen, konnte eine durchwegs positivere Bilanz als 2008 gezogen werden, wie Geschäftsführer Jürg Reimmann gegenüber dem SMM betonte: «Diejenigen, die an unseren Stand kamen, hatten konkrete Ideen zu investieren, wir konnten sogar einige Abschlüsse tätigen. Das waren teilweise Projekte, die schon zwei Jahre in der Schublade liegen und erst jetzt zum Zuge kommen. Für uns als Vertretung konnten wir davon profitieren, dass der Kundendienst nach wie vor gefragt war und wir auch den Blechbereich anbieten. Hier lief es gegenüber dem Zerspanungsbereich erheblich besser. Allerdings laufen seit kurzem die Bereiche Drehen und Fräsen auch wieder gut. Ich denke, sowohl der Blechsektor als auch unser Sägebereich liefen deshalb einigermassen gut, weil hier das Handwerk stärker vertreten ist. Dieser Sektor war von der Krise nicht derart stark betroffen.»

Personal wurde bei der Reimmann AG praktisch nicht abgebaut, man nahm die Möglichkeit der Kurzarbeit in Anspruch.

J. Reimmann: «Kurzarbeit bringt erheblichen Organisationsaufwand nach sich. Die Abläufe werden komplizierter, darüber muss man sich im Klaren sein. Wenn ich zurückdenke, war dies sicher die tiefste Krise, allerdings geht’s es jetzt wieder rasch nach oben. Das merken wir an den Lieferzeiten unserer Maschinen, die ziehen wieder an. Gleichwohl, mittlerweile werden auch wieder komplexere Maschinen angefragt. In der Uhrenindustrie wird beispielsweise immer öfter nach unseren Yasda-Maschinen gefragt. Die sind technologisch gesehen im absolutem Spitzenbereich angesiedelt. Wenn es um höchste Präzision geht, kommt man um eine Yasda nicht mehr herum. Allerdings können wir hier auch mit unseren Kern-Maschinen punkten, die produzieren in praktisch allen Uhrenmanufakturen.» <<

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