Bearbeitungszentrum

Hermle (Schweiz) AG: Automation als Produktivitäts-Faktor

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Roboterzellen/Robotersysteme

Für das Segment automatisierte Teilefertigung kleinerer bis mittlerer Werkstücke steht die standardisierte Einheit RS05 zur Verfügung. Dabei handelt es sich um eine sehr kompakte, in sich geschlossene Einheit, die nur 2 m2 Stellfläche benötigt und mit einem Roboter versehen ist. Verbunden mit einer Lineareinheit, holt der Roboter verschiedene Werkstücke mit einem Gewicht bis zu 5 kg aus dem Magazin und befördert sie in den Arbeitsraum der Maschine. Nach dem Bearbeiten kann der Roboter die Werkstücke zunächst auch einer Reinigungs- und einer Trocknungsstation zuführen, bevor dann schliesslich die Rücklagerung ins Magazin erfolgt.

Das Robotersystem RS1 ist als kompakte Zelle für die flexible Fertigung aufgebaut und mit einem Roboter für Traglasten bis 60 kg ausgerüstet. Der Roboter versorgt ein BAZ und kann wahlweise Paletten oder direkt Werkstücke handhaben. Die Werkstück- oder Palettenmagazine sind hier entsprechend dem Bedarf zu konfigurieren. Das Robotersystem RS2 ist speziell zum Paletten-Handling mit max. 270 kg Transportgewicht ausgelegt. Hierfür kommen dann Container-ähnliche Schwerlast-Palettenmagazine zum Einsatz, wobei ein Magazin wiederum bis zu sechs Schwerlastregale enthalten kann. Zudem ist die Anbindung von bis zu drei Bearbeitungszentren machbar, wodurch sich der Nutzungs- und Anwendungsbereich nochmals erweitert.

Als Ergänzung dazu ist das Robotersystem RS2 Kombi zu verstehen, das im Mix und damit hoch flexibel sowohl das Paletten- als auch das Werkstück-Handling erlaubt.

Werkstück-Handling mit 500 oder 1000 kg

Die grösseren Robotersysteme RS3 und RS4 stehen dann für das Handling von Paletten verschiedener Abmessungen (RS3 630 x 630 x 400 mm bzw. RS4 1000 x 800 x 800 mm) und mit Transportgewichten bis 500 bzw. bis 1000 kg zur Verfügung. Die Magazine dafür lassen sich nach Bedarf individuell konfigurieren und es können auch zwei Bearbeitungszentren integriert werden.

Grundsätzlich sind die Robotersysteme RS2, RS3 und RS4 als «Plattformen» entwickelt, auf deren Basis sich dann kundenindividuelle Lösungen gestalten lassen. Eine weitere Variante stellt das Robotersystem RS 2L dar, bei dem es sich um eine Roboterzelle handelt, in welcher der Roboter auf einer 7. Achse linear verfährt und aus dem linear angeordneten Magazin mehrere in Reihe aufgestellte BAZ versorgt.

Die Robotersysteme lassen die hoch effiziente Teilefertigung an sieben Tagen Realität werden, was nicht zuletzt durch die bereits 120 installierten Roboter-gestützten Fertigungssysteme von Hermle nachdrücklich unter Beweis gestellt wurde und wird. Insgesamt arbeiten bis heute über 200 komplexere Fertigungssysteme mit unterschiedlichem Automatisierungsgrad, eben genau so, wie er für den jeweiligen Kunden

passt. <<

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