Vom 14. bis 17. Juni 2022 wird auf dem Gelände der Palexpo in Genf die 20. Ausgabe der EPHJ ihre Tore für das Fachpublikum der Hochpräzisionsbearbeitung öffnen. Eine steigende Ausstellerzahl und zunehmende Internationalisierung sprechen für die Messe.
In diesem Jahr feiert die EPHJ ihren 20. Geburtstag, im Bild Impressionen von der EPHJ 2021.
(Bild: EPHJ)
Im September 2021 war die EPHJ die erste Messe, die während der Corona-Pandemie in der Schweiz wieder ihre Tore öffnete. Ein Risiko, das von den anwesenden Besuchern und Fachleuten der Hochpräzisionsbranche begrüsst wurde. Laut einer durchgeführten Zufriedenheitsumfrage haben 98 Prozent der Aussteller Qualität und Qualifikation anerkannt. Nur acht Monate nach der letzten Veranstaltung kündigt sich die 20. EPHJ-Messe erneut vielversprechend an. Die Jubiläumsausgabe der Fachmesse für Hochpräzision findet vom 14. bis 17. Juni dieses Jahres im Palexpo Genf statt. Die Zahl der ausstellenden Unternehmen steigt im Vergleich zum September 2021 um 26 Prozent und erreicht bis heute 700 Aussteller. Die festgestellte Entspannung bei den internationalen Reisen bestätigt sich mit 15 vertretenen Ländern, darunter die USA. Die Mehrheit der Aussteller bleibt schweizerisch mit 22 vertretenen Kantonen. Davon entfielen 64 Prozent der Aussteller auf die Westschweiz und 36 Prozent auf den deutschsprachigen Teil und das Tessin.
Ein vernünftiges Wachstum, das auf unantastbaren Prinzipien beruht
Zwanzig Jahre nach ihren Anfängen im Jahr 2002 mit 92 Ausstellern in Lausanne, von denen ein Viertel ununterbrochen anwesend war, verzeichnet die EPHJ seit sechs Jahren einen Durchschnitt von über 800 Ausstellern und 20 000 schweizerischen und internationalen Besuchern aus allen fünf Kontinenten. Dieses Wachstum erfolgte laut Veranstaltern auf der Grundlage von fünf wichtigen Prinzipien:
Bildergalerie
Gleichbehandlung der Aussteller mit identischen Grundmodulen für die Stände.
Geschäftsentwicklung: 90 Prozent der Aussteller gaben an, während der Messe Aufträge unterzeichnet zu haben oder solche in Aussicht zu haben.
Hervorhebung von Innovationen.
Der gesellige Geist: Alle Akteure freuen sich, sich wieder zu treffen, einander zu begegnen, auch die Aussteller, die untereinander Geschäfte abschliessen.
Stabilität der Standpreise seit 20 Jahren.
Auch nach zwanzig Jahren bleibt das Herzstück dieser Ausgabe das professionelle Umfeld der Uhren- und Schmuckindustrie, sowohl vor als auch nach dem Endprodukt. Dennoch ist der Trend zur Diversifizierung in Richtung Medtech bei den Ausstellern immer stärker zu spüren, von denen fast die Hälfte eine Diversifizierung in diesem Sektor ankündigt, dank ihrer Beherrschung von Techniken höchster Präzision. Das professionelle Umfeld der Mikrotechnologien bleibt ebenfalls ein starker Sektor der Messe mit zahlreichen Unternehmen, vom Start-up bis zum multinationalen Konzern, die ihre neuesten Maschinen oder wirklich innovativen Verfahren vorstellen.
Spezieller Tag für Job-Dating
Zu den Hauptsorgen der Hochpräzisionsbranche gehören die Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Auf einem immer angespannteren Markt führt es zu immer längeren Einstellungszeiträumen. Im Anschluss an eine Umfrage unter den Ausstellern stellte sich heraus, dass fast ein Drittel von ihnen derzeit offene Stellen hat und Personal einstellt. Dies ist ein Zeichen für die Vitalität des Sektors, aber auch ein echter Zwang, um junge Menschen für technische und industrielle Berufe zu gewinnen. EPHJ hat daher beschlossen, den letzten Tag der Messe diesem Thema zu widmen, und zwar in Zusammenarbeit mit Jobwatch, die ihr grosses Netzwerk von Bewerbern rund um diese Stellenangebote mobilisieren werden, um am 17. Juni eine Job-Dating-Session zu veranstalten. Bewerber, zukünftige Hochschulabsolventen oder zukünftige Auszubildende werden also die Gelegenheit haben, an diesem Tag, der für Wachstumsunternehmen nützlich sein soll, die Unternehmensleiter zu treffen.
Uhren und junge Schweizer
Sechs Jahre nach dem Start befragte EPHJ erneut Schweizer Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahre, um mehr über ihre Wünsche, Beziehungen, ihren Konsum und ihre Wahrnehmung in Bezug auf Uhren und ihre Welt zu erfahren. Die Ergebnisse werden am ersten Messetag in Anwesenheit von Uhrenexperten bekannt gegeben.
Weitere Höhepunkte sind die berühmten Runden Tische, an denen jeden Tag die heissesten Themen der Industrie diskutiert werden, wie zum Beispiel die Notwendigkeit, im Dschungel der Zertifizierungen und anderen ESG/CSR-Labels Klarheit zu schaffen, die Innovationschancen für die Hochpräzisionsindustrie, die aktuelle Tendenz der Schweizer Uhrenindustrie, sich vor allem in Richtung High-End zu entwickeln, der Prototypenbau im Medtech-Bereich oder der Mangel an industriellen Arbeitskräften.
Mit dem Grossen Preis der Aussteller wird wie immer die beste Innovation des Jahres ausgezeichnet, die von den Kollegen unter allen technologischen Fortschritten, die in diesem Jahr vorgestellt werden, gewählt wird. Die Gewinner der Watch Medtech Challenge werden ebenfalls bekannt gegeben, um die Brücken zwischen der Uhren- und Schmuckindustrie und der Medizintechnik zu verdeutlichen. -ari- SMM
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