Anbieter zum Thema
Mit der neuen Stechplatte werden die Späne in drei Teile geteilt und brechen als Kommaspäne
Das Problem bei Buderus Edelstahl war der unkontrollierte Spanbruch bei der Stechbearbeitung von Turbinen- und Generatorenwellen. Dadurch wickelten sich immer wieder lange Späne um das Bauteil. Häufiger Spänestau und damit der Bruch der Stechplatte waren die Folge.
Zur Lösung des Problems entwickelte Ceratizit die neue Stechplatte R81. Mit diesem Werkzeug wurde die Prozesssicherheit bei Buderus Edelstahl erheblich gesteigert. Die Späne werden in drei Teile geteilt und brechen kurz und idealtypisch, nämlich als Kommaspäne.
Stechplatte vermeidet Spanrückstände in den Einstichen
Durch die Überkopfbearbeitung fallen diese kurzen Späne nun direkt zu Boden und es gibt keine Spanrückstände in den Einstichen mehr. Zudem haben die Entwickler darauf geachtet, dass sich der Plattenverschleiß durch Farbänderung am Werkstück ankündigt. Diese Maßnahme verhindert einen unkontrollierten Plattenbruch.
Bei einer Stechbreite von 40 mm und dem Einsatz der R81-Geometrie sind Stechtiefen bis 180 mm möglich. Das Portfolio der Stechplatten will Ceratizit um Stechbreiten von 16, 20, 25, 32, 45, 50 und 60 mm erweitern.
* Roland Friedl ist Produktmanager Schwerzerspanung bei der Ceratizit Austria GmbH in 6600 Reutte/Österreich
(ID:30351710)
