Swiss Industry 4.0 Award

Holo One, Anbieter von AR-Lösungen gewinnt Swiss Indsutry 4.0 Award

| Redakteur: Susanne Reinshagen

Die Teilnehmer der Swiss Industry 4.0 Conference mit den Gewinner des gleichnamigen Awards.
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Die Teilnehmer der Swiss Industry 4.0 Conference mit den Gewinner des gleichnamigen Awards. (Bild: Eduard Meltzer Photography)

Anlässlich der von rund 300 Fachpersonen besuchten Swiss Industry 4.0 Conference wurde zum dritten Mal der Swiss Industry 4.0 Award vergeben. Gewinner ist die Lenzburger Firma Holo One, welche die Jury mit ihrer Augmented Reality-Plattform überzeugt hat.

Die Swiss Industry 4.0 Conference fand im Kultur- und Kongresszentrum Trafo Baden statt. Unter der Führung der Kooperationspartner Siemens, Swisscom, SAP, Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, Würth Industrie Service und Autexis tauschten rund 300 Fachpersonen Wissen und praktische Erfahrungen aus konkreten Anwendungsbeispielen der Schweizer Industrie aus. Das Keynote-Referat hielt Dr. Peter Grünenfelder, Direktor der Denkfabrik avenir suisse. Anhand von empirischen Daten legte er dar: Es wird nicht zum Ende der Arbeit kommen. Die Ängste vor dem technologischen Wandel seien unbegründet. Vielmehr sei dieser notwendig, um den Wohlstand in der Schweiz zu erhalten und die Arbeitsproduktivität wieder zu steigern.

Petra Gössi ehrt Holo One

Im Rahmen der Tagung wurde zum dritten Mal der Swiss Industry 4.0 Award verliehen. Die unabhängige Jury hatte zuvor aus einer Reihe von Projekteingaben die Augmented Reality (AR)-Plattform „sphere“ der Lenzburger Firma Holo One zum Sieger gekürt. Sphere ist eine mit gängigen AR-Geräten kompatible Plattform, die es unter anderem erlaubt virtuelle Modelle und Objekte in reale Umgebungen zu integrieren. So können beispielsweise ortsabwesende Experten durch das geteilte Sichtfeld in die Realität ihres Gesprächspartners zeichnen sowie unterstützende Informationen aller Art teilen. Ein Techniker kann so mit einer AR-Brille die Hände frei für seine Aufgabe behalten und empfangene Inhalte beliebig in seine Umgebung projizieren. Eine andere Anwendung erlaubt bei Bauprojekten die gemeinsame Begehung und Manipulation von lebensgrossen, virtuellen CAD-Modellen. Dies unterstützt ein besseres Verständnis der Kundenbedürfnisse und schafft gleichzeitig Kosten- und Zeitersparnisse. sphere wird bereits von grossen Firmen wie Airbus, Roche und ISS eingesetzt. In Ihrer Laudatio betonte die Präsidentin der FDP Schweiz,Nationalrätin Petra Gössi, unter anderem die Wichtigkeit der Digitalisierung und Risikobereitschaft für die Zukunft der Schweizer Wirtschaft und wies darauf hin, dass sich dazu die Gesetze vielmehr der Digitalisierung anpassen müssten als umgekehrt.

Gemeinsames Verständnis von Industrie 4.0

Die Swiss Industry 4.0 Conference hat unter anderem zum Ziel, über den theoretischen Diskurs hinaus im Markt ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, was unter dem Begriff „Industrie 4.0“ in der Schweiz zu verstehen ist und welche Entwicklungen in den kommenden Jahren tatsächlich zu erwarten sind. Beste Voraussetzungen dafür bietet der konkrete Praxisaustausch unter Experten. Dazu Philippe Ramseier, CEO der Autexis Gruppe und Initiant der Konferenz: „Bei der Konferenz geht es nicht zuletzt darum, Chancen und Notwendigkeiten der Digitalisierung für den Werkplatz Schweiz noch bekannter zu machen, weil – wie wir alle wissen – die Welt um uns herum nicht schläft.“ <<

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