Im Wirbelwind zum perfekten Gewinde
50 nm Positioniergenauigkeit auf 400 mm Stellweg sind nicht durch reinen Zufall zu erreichen. Da verlangt es nach höchster Präzision in Entwicklung und Fertigung. Die Owis GmbH aus D-Staufen ist Experte für solche Positioniersysteme und optische Strahlführungssysteme - und überlässt nichts dem Zufall. Schon gar nicht bei der Gewindefertigung in das weiche Aluminium. Ein hierfür entwickelter Gewindewirbler optimiert die Gewindefertigung erheblich.
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Mehr als 30000 Komponenten für optische Strahlführungen und Positioniersysteme führt die Owis GmbH in ihrem über 1kg schweren Katalog. In manchem dieser Bauteile sind Dutzende von kleinsten Gewinden, meist in den Grössen M2 bis M3, eingearbeitet.
Weiches Aluminium schwierig bearbeitbar
Da das Unternehmen hauptsächlich das leichte, aber gleichzeitig sehr weiche und zähe Si05-Aluminium verwendet, sind die Anforderungen an die Werkzeuge enorm hoch.
Dazu Christian Lörch, Produktionsleiter bei der Owis GmbH: «In der Vergangenheit haben wir je nach Bauteil Gewindebohrer oder -former eingesetzt - mit mehr oder weniger mässigen Ergebnissen. Hatten wir Glück, hielt ein Werkzeug 100 Gewinde lang durch, unter Umständen war aber auch schon nach zwei Einsätzen Schluss. Solche Ergebnisse waren keineswegs befriedigend.» Daher wandte sich Lörch an Christian Frommherz, Inhaber von CF-Tools Zerspanungstechnologie, mit dem Owis bereits seit Jahren zusammenarbeitet.
