National Instruments erweitert Machine-Vision-Portfolio

In jedem Fall im Bilde

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PoE-fähige Framegrabber für GigE Vision

Ebenfalls erst kürzlich erschienen sind die beiden Framegrabber PCIe-8236 und PCIe-8237R. Beide Karten kommen mit zwei voneinander unabhängigen Power-over-Ethernet-Anschlüssen (PoE) für GigE Vision. Mit PoE erübrigen sich zusätzliche externe Netzteile aufgrund der Spannungsversorgung über den Ethernet-Bus teilweise, was Systementwürfe vereinfacht und den Verkabelungsaufwand verringert.

Der NI PCIe-8237R bietet zudem NI-LabView-FPGA-fähige I/O mit isolierten Digitalein- und -ausgängen sowie bidirektionale TTL-Leitungen für die Implementierung von benutzerdefinierten Countern, Pulsweitenmodulationssignalen und Quadratur-Encoder-Eingängen. Zudem verfügt er über leistungsstarke Triggerungs- und Synchronisierungsoptionen, wie FPGA-basierte Netzwerk-Trigger mit niedrigem Jitter sowie geringer Latenz, und unterstützt in Form von Queues den Einsatz von Impulsen. Diese Optionen ermöglichen die nahtlose Synchronisation von Sensoren, Kamera-Triggerung und Sortiereinrichtungen sowie anderen Bestandteilen des Bildverarbeitungssystems direkt über den Framegrabber mit einer einzigen Programmierschnittstelle.

Compact Vision System mit PoE

Vor kurzem wurde ebenfalls das NI-CVS-1457RT-Vision-System vorgestellt, ein robustes Compact-Vision-System, das über einen Intel-Atom-Prozessor mit 1,66 GHz und zwei unabhängige Power-over-Ethernet-Anschlüsse (PoE) für GigE-Vision-Kameras verfügt. Die PoE-Anschlüsse unterstützen die deterministische Kamera-Triggerung via Ethernet, was es Anwendern ermöglicht, mit nur einem einzigen Ethernet-Kabel die Kamera mit Strom zu versorgen, Trigger zu senden und Bilder zu erfassen. Das System weist zudem FPGA-fähige I/O auf, die mit der Vision RIO API kombiniert werden können, um Prüfergebnisse der Bildverarbeitung mit anderen Systemteilen nahtlos zu synchronisieren, beispielsweise mit Encodern, Ausstossern und Näherungssensoren. Das NI CVS-1457RT wird entweder mit der Systemdesignsoftware NI LabView oder dem NI Vision Builder for Automated Inspection (AI) programmiert.

Das NI CVS-1457RT ist Teil der LabView-RIO-Architektur, welche einen wesentlichen Bestandteil der NI-Plattform für das Graphical System Design darstellt. Als modernes Konzept in der Entwicklung, Prototypenerstellung und dem Einsatz von Embedded-Systemen zur Steuerung, Regelung und Überwachung kombiniert das Graphical System Design die offene Programmierumgebung NI LabView mit handelsüblicher Standardhardware, um die Entwicklung dieser Systeme deutlich zu vereinfachen. Dies ermöglicht Anwendern, leistungsstarke Bildverarbeitungswerkzeuge, I/O, industrielle Kommunikation, Datenloggen und HMI in einer einzigen Umgebung zusammenzufügen.

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