SMC Air Management System Ineffizienzen im Druckluftsystem beseitigen und bares Geld sparen

Quelle: SMC Lesedauer: 2 min

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Die Feststellung von Verschwendung und Ineffizienzen im Druckluftsystem gewinnt im Hinblick auf die anzustrebende 4 bar factory immer mehr an Bedeutung. In diesem Zuge bieten Investitionen in neue Druckluftanlagen konkrete Massnahmen, um die Energiekosten zu senken.

Mit dem Air-Management-System – Serie AMS20/30/40/60 lässt sich das Druckluft-Management optimieren.
Mit dem Air-Management-System – Serie AMS20/30/40/60 lässt sich das Druckluft-Management optimieren.
(Bild: Anna Schroll)

Stellen Sie sich vor, Sie kommen aus dem Sommerurlaub zurück und bemerken, dass die ganze Zeit die Klimaanlage lief! Bei den heutigen Energiepreisen wäre das eine böse und sehr teure Überraschung. In einer industriellen Umgebung ist es ähnlich, wenn Ihre Druckluftprozesse für Zeiten des Stillstands oder den Standby-Betrieb nicht richtig optimiert sind oder es unentdeckte Luftlecks gibt (die bei fast allen Systemen vorkommen). Sie denken dann, dass Ihre Maschine nicht viel Energie verbraucht, während die Realität ganz anders aussieht.

Stillstände lassen sich nicht immer vermeiden, zum Beispiel beim Schichtwechsel oder wenn die Maschine auf Nachschub wartet. In diesen Zeiten den Luftdruck gezielt zu reduzieren, ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, die Effizienz zu erhöhen.

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60 % Energieeinsparung

«Die meisten Beratungsgespräche zum Thema Energieeffizienz beginnen wir mit einer Überwachung des Luftverbrauchs.» erklärt Běhounek von SMC, dem weltweitführenden Experten für Pneumatik. Könnte man auch ohne diese Überwachung Energieeffizienzlösungen einführen? Sicher, aber es würden wichtige Daten fehlen, wie beispielsweise der effektive ROI (Return on Investment) oder die Umweltauswirkungen der vorgeschlagenen Massnahmen.

Die Überwachung der Luftdrucknutzung, die Feststellung von Verschwendung und Ineffizienzen im Druckluftsystem gewinnen im Hinblick auf die anzustrebende 4 bar factory immer mehr an Bedeutung. In diesem Zuge bieten auch Investitionen in neue Druckluftanlagen konkrete Massnahmen, um die Energiekosten zu senken.

Běhounek schildert ein Beispiel: «Bei einem unserer Kunden lief eine Maschine 6.000 Stunden pro Jahr bei geschätzten Kosten von 0,035 CHF pro m3. Messungen mit einem Ultraschalldurchflussmesser ergaben, dass der Durchfluss der Anlage bei Stillstand immer noch bei 123 Nl/min lag (10 % des durchschnittlichen Werts während des Betriebs).» Die verschwendeten 10 % bei dieser einen Anlage machten Kosten von insgesamt 1.500 Franken aus. Durch eine automatische Reduzierung des Drucks bei Maschinenstillstand auf 2 bar konnten für diese Anlage jedoch ganze 900 Euro pro Jahr eingespart werden, eine Kostenreduzierung um 60 %. Wohlbemerkt, die Einsparung wurde mit einer Maschine realisiert. Man kann sich nun ausrechnen, welches Potenzial in grösseren Produktionen vorhanden ist und mit dieser ganz einfachen Massnahme eingespart werden könnte.

Optimierung der nächsten Generation

Die Technologie, die diese Einsparung möglich gemacht hat, ist das SMC Air Management System. Dieses dezentralisierte System ist ausserdem kompatibel mit OPC UA, für eine direkte Datenverbindung ohne die Notwendigkeit einer SPS, da die Daten direkt auf dem PC ankommen, auf dem sie erfasst werden. Ohne Überwachungssystem kann das Air Management System auch eigenständig arbeiten. Einstellungen werden hier direkt über den Webserver vorgenommen.

Filip Běhounek hat einen wichtigen Tipp für Anlagenbetrieber: «Denken Sie daran: Was Sie nicht messen, können Sie nicht kontrollieren.» Deswegen sei die Implementierung von Lösungen, welche eine virtuelle Visualisierung und Kontrolle der Parameter (Durchfluss, Druck, Temperatur) über Feldbus- oder OPC-UA-Datenerfassung ermöglichen, der richtige Schritt in Richtung einer höheren Maschineneffizienz. <<

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