Starrag Group

Inspirierende Technologie

| Redakteur: Anne Richter

Hämmern mit Highspeed: An die Stelle des Hammers beim manuellen Dengeln tritt beim Starrag-Prozess ein elektrisch angetriebenes Spezialwerkzeug, das in einem Bearbeitungszentrum ein Bauteil µm-genau auf Endkontur bringt.
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Hämmern mit Highspeed: An die Stelle des Hammers beim manuellen Dengeln tritt beim Starrag-Prozess ein elektrisch angetriebenes Spezialwerkzeug, das in einem Bearbeitungszentrum ein Bauteil µm-genau auf Endkontur bringt. (Bild: Starrag Group)

Starrag Group: Zehn Marken für besondere Branchen. Ob Luxusuhr oder Flugzeugbauteil, ob Titan oder Aluminium – Werkzeugmaschinen der Starrag Group werden überall da eingesetzt, wo Präzision gefordert wird.

Welchen gemeinsamen Nenner besitzen eine goldene Luxusuhr, ein extrem langes Flugzeugbauteil aus Titan oder Aluminium und das stählerne Segment einer Seilbahn? Die verblüffende Antwort von Walter Börsch, CEO der Starrag Group aus Rorschacherberg: «Hier ist hochpräzise, solide und zugleich äusserst effiziente Produktionstechnik gefragt. Daher stehen die Chancen sehr gut, dass diese Bauteile auf einem Produkt der Starrag Group gefertigt wurden.» Die dazu nötigen Präzisions-Werkzeugmaschinen zum Zerspanen von Werkstücken aus Metall, Keramik und Verbundwerkstoffen entstehen unter den Markennamen Berthiez, Bumotec, Dörries, Droop+Rein, Heckert, Scharmann, SIP, Starrag, TTL und WMW in der Starrag Group (2014: 1617 Mitarbeiter, 393 Mio. CHF Umsatz) in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und Indien.

Neue interessante Zielgruppen kamen 2012 mit der Übernahme der Bumotec SA aus dem Kanton Fribourg hinzu, die ab 2016 in einer neuen High-Tech-Fabrik Maschinen zum Herstellen hochwertiger, sehr präziser Bauteile für die Marktsegmente Uhren- und Schmuckindustrie, Medizinaltechnik und Feinwerktechnik (Micromechanics) herstellen wird. «Wir erweitern nicht nur mit solchen Übernahmen unser technologisches Portfolio, sondern auch mit neuen inspirierenden Ideen», sagt Walter Börsch. Nach dem mit einem Medienpreis ausgezeichneten CO2-Luft-Kühlsystem für Starrag-Werkzeugmaschinen folgte die Einführung eines neuen Dengel-Prozesses: An die Stelle des Hammers beim manuellen Dengeln tritt beim Starrag-Prozess ein elektrisch angetriebenes Spezialwerkzeug, das in einem Bearbeitungszentrum ein Bauteil auf Tausendstelmillimeter genau auf Endkontur bringt.

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