Kuka an der EMO Intelligente Lösungen für die Metallbranche

Redakteur: Silvano Böni

Kuka stellt auf der EMO ein vielfältiges Angebot vor: Unter anderem präsentiert der Automationskonzern die neue Generation der Serie KR Quantec sowie flexible, neue Roboterzellen, die einen Ausblick auf das Thema grafische Programmierumgebung geben.

Firmen zum Thema

Mit dem club_Kuka, einer einzigartigen Showzelle, präsentiert Kuka auf der EMO seine erste vollautomatische Roboter-Band.
Mit dem club_Kuka, einer einzigartigen Showzelle, präsentiert Kuka auf der EMO seine erste vollautomatische Roboter-Band.
(Bild: Kuka)

Kuka hat die nächste Generation des Erfolgsmodells KR Quantec auf den Markt gebracht. Dank den Optimierungen ist der Allrounder universell einsetzbar, egal ob Punktschweissen, Be- und Entladen, Lasern oder Bearbeiten.

Mit den Linearrobotern vom Typ KR 80 L präsentiert das Unternehmen auf der EMO auch eine neue Produktfamilie im Portfolio. Die Linearroboter ermöglichen die Verkettung von Arbeitsabläufen an mehreren CNC-Maschinen, zum Beispiel Weiterbearbeitungsanlagen, Giess- oder Werkzeugmaschinen. Präsentiert wird ausserdem die omnidirektionale mobile Plattform KMP 1500. Sie ist eine Antwort auf die gestiegenen Anforderungen der Branche hinsichtlich Flexibilität. «Auf dem Stand unseres Partners Erowa AG zeigen wir ausserdem, wie die mobile Roboterplattform KMR iiwa in ein MES-System eingebunden werden kann, um autonom Werkzeugmaschinen mit Werkzeugen zu be- und zu entladen. Diese ist ein Beitrag zur Verwirklichung mannloser oder -armer Nacht- und Wochenendschichten – zur Steigerung der Effizienz in der Fertigung», sagt Andreas Walbert, Business Development Manager bei Kuka.

Roboterzellen: Flexibel und für verschiedene Anwendungen geeignet

Auf dem Messestand werden zudem zwei Roboterzellen ausgestellt. Mit der Pre-Machining-Zelle präsentiert Kuka eine leistungsstarke und genau arbeitende Lösung speziell für das Giesserei-Umfeld. In der platzsparenden Zelle werden anfallende Zerspanungsaufgaben automatisiert erledigt.

Die zweite Zelle hat Kuka zusammen mit dem Messtechnikspezialisten Mahr entwickelt. Die Mess­maschine MarShaft Scope 750 plus Robot Ready ist ein vollautomatisches, optisches Wellenmesssystem. Die Messlösung kann direkt neben Produktionsmaschinen positioniert werden und begleitend Werkstücke wie Wellen und Drehteile prüfen. Die hohe Messsicherheit wird durch vollautomatische Messabläufe und durch die Beladung mittels eines KR 3 AGILUS gewährleistet.

Vernetzte Robotik: Unterhaltsam und effizient

Mit dem club_Kuka, einer einzigartigen Showzelle, präsentiert das Unternehmen auf der EMO seine erste vollautomatische Roboter-Band. Ob bei der kurzweiligen 5-Minuten-Show oder im entspannten Chill-out-Modus – der club_Kuka vereint modernste Robotik mit hochklassigem Entertainment. Visual Components, ein Tochterunternehmen von Kuka, präsentiert auf der EMO seine weiterentwickelte 3D-Simulationsplattform. Bei der Software handelt es sich um ein leistungsstarkes und dennoch einfach zu bedienendes Produkt mit Anwendungen zur Layout-Planung, Produktionsoptimierung, einem Digital Twin und virtueller Inbetriebnahme, Offline-Programmierung sowie Virtual Reality.

Die Pre-Machining-Zelle und die club_Kuka-­Showzelle sind mit Industrie-4.0-Features ausgestattet. Messebesucher können so erleben, welche Möglichkeiten die Industrie 4.0 mit sich bringt. Beispielsweise können Prozessdaten visualisiert und Prozessparameter nachvollzogen werden. «Wir bieten unseren Kunden aus der Metallbranche ein breites Produktportfolio: von unserer robusten Auto­matisierungshardware über Roboterzellen, die wir zusammen mit Partnern entwickelt haben, bis hin zur Industrie 4.0. Damit unterstützen wir die Branche, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern», sagt Andreas Walbert. SMM

(ID:46082101)