Swissmechanic Interview mit Martin Arnold, Geschäftsführer Kantonaler Gewerbeverband Zürich

Redakteur: Lya Bartholet

>> Martin Arnold ist Geschäftsführer des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich (KGV). Zusammen mit dem Präsidenten der SWISSMECHANIC Sektion Zürich stellt er sich den Fragen von SWISSMECHANIC.

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Martin Arnold im Gespräch mit Swissmechanic.
Martin Arnold im Gespräch mit Swissmechanic.
(Bild: Swissmechanic)

SWISSMECHANIC: Welches sind die wesentlichen Aufgaben, die der KGV für seine Mitglieder wahrnehmen muss?

Martin Arnold: Der Kantonale Gewerbeverband ist ein Dachverband der KMU-Verbände im Kanton Zürich. Er setzt sich strukturell zusammen einerseits aus den lokalen Gewerbevereinen, die zu den Bezirksverbänden zusammengefasst sind, sowie den angeschlossenen kantonalen Berufsverbänden. Der Hauptauftrag ist die politische Interessenvertretung für unsere KMU im Kanton Zürich gegenüber Regierung, Parlament und Parteien, aber auch gegenüber anderen Arbeitgeber- und den Arbeitnehmerorganisationen.

Wie gewichten Sie die Bedeutung Ihrer Organisation im Vergleich zu anderen Arbeitgebervertretungen, und wie können Sie Ihre Aufgaben zu Gunsten der Mitglieder vorteilhaft wahrnehmen?

M. Arnold.: Die Bedeutung des KGV hat ohne Zweifel in den vergangenen Jahren stark gewonnen. Wir sind bestimmt diejenige Organisation, die politisch am profiliertesten in Erscheinung tritt, und arbeiten eng zusammen mit anderen Arbeitgeberorganisationen wie zum Beispiel der Handelskammer, Verband der Handelsfirmen und weiteren Gruppierungen. Unsere Interessen vertreten wir durch eine direkte Einflussnahme im Parlament. Uns unterstützt die parlamentarische Gewerbegruppe, mit der wir uns im regelmässigen Abstand austauschen oder je nach Situation direkte und intensive Kontakte pflegen. Wir pflegen immer wieder einen direkten Meinungsaustausch mit einzelnen Regierungsmitgliedern und arbeiten regelmässig mit den entsprechenden Stellen der Verwaltung zusammen. Diese regelmässigen Kontakte sind für uns ein wertvolles Frühwarnsystem. Viele anstehende Themen können so rechtzeitig aufgenommen werden, und unsere Meinung kann so frühzeitig in die weiteren Überlegungen miteinbezogen werden. Vielfach geschieht dies im Stillen und im Hintergrund, ohne dass dies medienwirksam publik gemacht werden muss. Diese Arbeit ist für uns sehr wichtig und vielfach auch sehr erfolgreich. Unser Fokus liegt immer klar bei den gewerblich ausgerichteten Betrieben und nicht bei den Grossfirmen.

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