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Ein weiterer Themenpark behandelt das Thema Kunststoffschweissen. Was versprechen Sie sich von diesem eher konventionellen Thema?
R. Ziswiler: Verglichen mit Deutschland wird das Kunststoffschweissen in der Schweiz bedeutend weniger eingesetzt, obwohl damit Arbeitsschritte reduziert werden können. Wir sind selber gespannt, wie das Thema von den Besucherinnen und Besuchern aufgenommen wird.
Im September 2012 wird in Luzern das erste World Medtech Forum (WMTF) stattfinden, wo Schweizer Zuliefer-Unternehmen ihre Hightech-Produkte für die Medizintechnik vorstellen. Wie sehen Sie das WMTF im Vergleich zur Swiss Plastics? Gibt es da Überschneidungen?
R. Ziswiler: Ja, die gibt es: Bei den Ausstellern und bei den Besuchenden aus der Schweiz. Die Formate sind jedoch sehr verschieden. Das WMTF will sich international etablieren und ein internationales Fachpublikum anziehen. Der Einbezug der Wissenschaft, der Förderorganisationen und auch der Inverkehrbringer (OEM) kann nur über eine fokussierte Veranstaltung erreicht werden.
Was erwarten Sie in der Zukunft von der Swiss Plastics?
R. Ziswiler: Die Branche wird aktuell wegen der Frankenstärke sehr gefordert. Wir wollen an der Swiss Plastics die Exzellenz der Schweizer Kunststoffindustrie noch stärker ins internationale Rampenlicht stellen. Eine der Massnahmen, dies bewerkstelligen zu können, ist die Schaffung einer Dachmarke, zusammen mit dem Kunststoff Verband und der Branche. Mit der Dachmarke wollen wir gemeinsam und effizient Image-, Wirtschafts- und Standortförderung betreiben und so einen Beitrag leisten, damit sich die Industrie im harten internationalen Geschäft behaupten kann.
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