Swiss Plastics 2012

Interview mit Messeleiter René Ziswiler: «Spezialitäten der helvetischen Industrie»

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In letzter Zeit sind in der Schweiz mehrere neue Industriemessen ins Leben gerufen worden. Die Simodec in Bern, das WMTF oder die Lausannetec sind nur einige Beispiele. Wie viele Messen verträgt ein kleines Land wie die Schweiz?

R. Ziswiler: In der Tat: Eine Messeteilnahme kostet den Aussteller sehr viel Geld. Firmen, die ihre Messeteilnahme jedoch professionell vorbereiten, ziehen aus einer Messeteilnahme einen direkten Nutzen. Diese Firmen sind auch in der Lage gut zu beurteilen, welche Messe ihren Zielen dient. Und das ist der springende Punkt: Messen müssen der Industrie dienen. Zur Sindex: SwissTnet hat mit Bernexpo einen neuen Partner gefunden. Die Sindex ersetzt die Go Automation. Die Lausannetec verstehen wir als Antwort auf den Wegzug der EPHJ/EPMT von Lausanne nach Genf. Die Industrie wird entscheiden, ob sie die etablierte EPHJ/EPMT oder die neue Lausannetec will. Beide Messen thematisieren die Medizintechnik. Das WMTF ist jedoch die einzige auf Medizintechnik fokussierte Messe, die sich konsequent international ausrichtet. Und wir glauben, dass dieses Konzept der Schweizer Zulieferindustrie am meisten dient, weil es darum geht, die Schweiz als weltbesten Standort für die Entwicklung und Herstellung von medizintechnischen Geräten zu etablieren. <<

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