Swiss Plastics 2012 Interview mit Messeleiter René Ziswiler: «Spezialitäten der helvetischen Industrie»

Redakteur: Anne Richter

>> Die Swiss Plastics wird vom 17. bis 19. Januar 2012 in ihrer nunmehr dritten Ausgabe stattfinden. Mit 15 Prozent mehr Ausstellern als vor zwei Jahren zeigt die Messe ihre starke Seiten. In einem Interview mit dem SMM erklärt Messeleiter René Ziswiler den Erfolg und die Ausrichtung der Swiss Plastics und anderer Schweizer Messen.

Firmen zum Thema

(Bild: Messe Luzern)

SMM: Die Swiss Plastics wird im Januar 2012 bereits zum dritten Mal stattfinden. Wie hat sich die Messe seit ihrer ersten Ausgabe entwickelt?

René Ziswiler: Die Branche ist mit der Swiss Plastics sehr zufrieden. Das zeigt sich in den Befragungen und in persönlichen Gesprächen. Die Messe hat sich in kurzer Zeit etabliert und verfügt über ein gutes Image.

Auch mit der dritten Ausgabe wird die Messe weiter wachsen. Schon jetzt gibt es mehr Anmeldungen als vor zwei Jahren. Auf welchem Gebiet verzeichnet die Swiss Plastics die grössten Zuwächse?

R. Ziswiler: Die Swiss Plastics bildet die ganze Wertschöpfungskette ab. Alle Bereiche haben zugelegt, mit Ausnahme der Wiederverwertung. Die grösste Zunahme verzeichnen wir bei den kunststoffverarbeitenden Firmen. Speziell freut mich die überdurchschnittliche Zunahme bei den Ausstellern aus der Westschweiz.

Inwieweit sieht sich die Swiss Plastics als Konkurrenz zur Fakuma?

R. Ziswiler: Die Fakuma ist achtmal so gross wie die Swiss Plastics und hat nach über 20 Durchführungen einen sehr guten Ruf. Die Swiss Plastics ist ergänzend zur K und zur Fakuma zu betrachten. Die Schweizer Kunststoffmesse hat nebst der primären Aufgabe der Absatzförderung auch die Aufgabe, die Spezialitäten und die Stärken der helvetischen Industrie darzustellen und so den Wirtschaftsstandort Schweiz zu fördern.

(ID:30481600)