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Marktplatz der Innovationen
«Wir spüren die Innovationskraft der Aussteller, die zeigen wollen, wie sie den durch die Wirtschaftskrise veränderten Marktbedingungen trotzen», lobt Peter Kazander, Messechef vom Münchener Veranstalter Euroexpo GmbH, den Ideenreichtum und die Weitsicht der ausstellenden Unternehmen. Gerade in schwierigen Zeiten würden Lösungen und Technologien nachgefragt, die Prozesse effizienter gestalten, Kosten einsparen und Rohstoffe schonen. Wegen des zunehmenden Rationalisierungsdrucks wird die Bedeutung der Logimat als Innovations-Marktplatz weiter wachsen, vermutet der Veranstalter.
Für viele Unternehmer erweisen sich antizyklische Investitionen in die Intralogistik als Rezept gegen die Auswirkungen der Krise. Denn sparsamere und schnellere Förder-, Lager- und Verladetechnik kann Durchlaufzeiten im Lager sowie Be- und Entladezeiten an der Rampe deutlich reduzieren. Weiteres Potenzial bietet die Informations- und Kommunikationstechnik mit modernen RFID-Steuerungen, effizienten Kommissionier-Systemen und Softwarelösungen für die Lagerverwaltung und das Bestandsmanagement.
Rahmenprogramm mit umfangreicher Themenvielfalt
Aktuelle Entwicklungen, Trends und Strategien zur Produktivitätssteigerung und Kostensenkung stehen nicht nur im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern nehmen auch breiten Raum im vielfältigen Rahmenprogramm der Messe 2010 ein.
Auf den in die Ausstellung integrierten Forenflächen werden Experten mit den Teilnehmern Fragen rund um die Automatisierung im Lager erörtern. Ebenso werden die massgeblichen Technologien zur Warensteuerung, das Thema «Green Logistics» oder der Dauerbrenner «Warehouse-Management» zur Sprache kommen. Da eine moderne Logistik ohne Identifikationstechnologien nicht möglich ist, spielen auch Themen wie Identifikation und Datenaustausch eine bedeutende Rolle. Sie ermöglichen, steigenden Anforderungen an die Transparenz von Lagerbeständen und einer optimalen Distribution gerecht zu werden. Darüber hinaus werden sich die Referenten aus Wirtschaft und Forschung mit intelligenten Verpackungsstrategien befassen, mit der effizienten Auswahl und dem Betrieb von Produktionssoftware, der Ladungssicherung, dem Brandschutz, der Sicherheitstechnik und andern Themen mehr. Eine Besonderheit stellt im Weiteren die Tagesveranstaltung «Intralogistics - Future - Technology» dar.
«Wir sind stolz, den Messebesuchern in diesem Jahr über 22 Fachforen und ausserdem 51 Ausstellervorträge bieten zu können. Diese decken das gesamte Spektrum der aktuellen Intralogistikthemen ab», so Messeleiter Kazander. «Die Logimat leistet damit auch einen bedeutenden Beitrag zur Weiterbildung.»
Live-Events machen Logistik zum Erlebnis
Im täglichen «Tracking & Tracing Theatre» wird den Besuchern die Logistik im Automotive-Sektor und die Verfolgung von Lieferungen, vom Zulieferer über ein Verteilzentrum bis in die Produktion anschaulich nahegebracht. Im Mittelpunkt stehen das Just-in-Sequence-Verfahren sowie die produktionsinterne Materialzuführung mit RFID-Kanban-Karten. Durch diese Vorführungen wird verdeutlicht, welche Auto-ID-Technologien verfügbar sind und wie die einzelnen Technologien im Verbund miteinander sinnvoll einsetzbar sind. Ziel ist, durch die automatische Identifikation von Produkten, Verpackungen und Transporthilfsmitteln eine optimale Transparenz in den Lieferketten zu erreichen.
Wer selbst gerne Hand anlegen möchte, ist auf der Sonderfläche «Ladungssicherung» richtig. Instabile Ladegüter wie beispielsweise Big-Bags oder Produkte in Kunststoff-Eimern stellen für jeden Verlader seit jeher eine Herausforderung dar. Anhand vieler Praxisbeispiele wird gezeigt, wie Transportschäden - oder Bussengelder - für die verantwortlichen Beteiligten vermieden werden können.
Was aus interaktivem Voice-Picking für mehr Effizienz im Lager herauszuholen ist, zeigt das Unternehmen Ehrhardt + Partner im Rahmen einer Live-Vorführung. Weil die Zukunft der Intralogistik immer modularer, kleinteiliger und autonomer wird, übernehmen in der Veranstaltung «Karis -autonom im Schwarm agieren» (Karis: kleinteilige, autonome, redundante Intralogistik-Systeme) autonome Fördertechnikelemente unterschiedlichste Transportaufgaben.
Verleihung der Auszeichnung «Bestes Produkt»
Komplettiert wird das umfangreiche Rahmenprogramm der Messe 2010 traditionell durch die festliche Verleihung des Preises «Bestes Produkt» an je einen Aussteller aus den drei Bereichen «Software, Kommunikation, IT», «Kommissionieren, Verpacken, Sichern» und «Beschaffen, Fördern, Lagern». Ausgezeichnet werden Unternehmen, deren Leistungen wesentlich zur Rationalisierung, Kostenersparnis und Produktivitätssteigerung beigetragen haben. Die Entscheidung trifft eine unabhängige 7-köpfige Jury, der namhafte Wissenschaftler und Journalisten angehören. Die Preisträger werden vor Ort am Eröffnungstag der Messe erkoren.
