Verarbeitung von Blechbiegeteilen ISD: Von der Idee zum fertigen Blechmodell

Redakteur: Matthias Vogel

>> Bleche sind auf Grund ihrer Stabilität und Formbarkeit vielfältig einsetzbar. Dank moderner Fertigungstechnologien lassen sich komplexe Blechbiegeteile heute in einem Stück verarbeiten und finden Verwendung in nahezu allen Bereichen der Fertigungsindustrie. Auf der Euroblech (Halle 11, Stand A10) zeigt die ISD Group die neuesten Versionen ihrer Lösungen HiCAD und Helios für eine produktive Blechbearbeitung: vom Entwurf über das 3D-Blech-Design bis zur NC-Bearbeitung und zum fertigen Biegeteil mit PPS-gesteuerter Fertigung.

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Gegenüber der Vorgängerversion präsentiert sich HiCAD 2012 mit zahlreichen Branchenerweiterungen, insbesondere für die Blechbearbeitung.
Gegenüber der Vorgängerversion präsentiert sich HiCAD 2012 mit zahlreichen Branchenerweiterungen, insbesondere für die Blechbearbeitung.
(Bild: ISD)

Mit HiCAD 2012 lassen sich Projekte der Blechbearbeitung deutlich schneller abwickeln. Blechspezifische Funktionen, Assembly Modeling, verschiedenste Automatismen wie Biegesimulation, Abwicklung und Erstellung sämtlicher Fertigungsunterlagen sowie die Berücksichtigung der unterschiedlichsten Fertigungstechnologien sorgen dafür, dass Hersteller ihre Produkte, aber dennoch in optimaler Qualität auf den Markt bringen können – ob Halbzeug oder komplexer Zusammenbau, ob dünnwandige Bleche oder Bleche mit einer Dicke von 40 mm und mehr. Auch die Integration anderer in der Prozesskette eingesetzter Anwendungssysteme ist gewährleistet, insbesondere durch die ERP/PPS-Kopplung. Auf diese Weise wird das Unternehmenswissen optimal genutzt, Doppelarbeiten entfallen und Fehlermöglichkeiten werden reduziert.

Zahlreiche Erweiterungen

Gegenüber der Vorgängerversion präsentiert sich HiCAD 2012 mit zahlreichen Branchenerweiterungen, insbesondere für die Blechbearbeitung. Beispiele sind das Ankanten zusammenhängender Bleche mit Freistich, die Ableitung von Grundblechen aus 3D-Solids mit oder ohne Biegezone, die Darstellung von Biegezonen mit und ohne Segmentierung oder spezielle Stücklistenkonfigurationen für die Blechbearbeitung. Ebenfalls neu ist die Kennzeichnung der Bearbeitungsrichtung und -seite. Dadurch wird die Abwicklung von der gekennzeichneten Seite erstellt und automatisch horizontal zum Richtungssymbol ausgerichtet. Darüber hinaus wurde die Offset-Funktion, mit der sich aus den Flächen eines 3D-Körpers durch Zuweisen der Blechdicke neue Blechteile generieren lassen, komplett überarbeitet. Hier lässt sich jetzt die Blechdicke nach innen, aussen oder mittig abtragen, das Blech nachträglich über das Feature-Protokoll und als Biegezone eine Kante oder eine zylindrische Fläche wählen.

Motto: «Smart Design»

Motto der in HiCAD 2012 realisierten Weiterentwicklungen war «Smart Design»: Intelligente Unterstützung des Anwenders durch die Automatisierung von Aufgaben und Überprüfung definierter Regeln. Die Neuheiten reichen vom Design Sharing mittels 3D-PDF über den Design Checker zur automatischen Konstruktionsprüfung bis hin zum Ausbau des gesamten Branchenspektrums. Bspw. lassen sich jetzt alle/mehrere Modell- und Blattansichten einer Konstruktion in einem Schritt drucken, als Postscript-Dateien ausgeben oder automatisch in PDF-Dateien umwandeln. Ebenfalls deutlich erweitert wurde der Bereich Modellierung. Hier lassen sich beispielsweise 3D-Bauteile entlang einer Skizze verbiegen, verdrehen, verjüngen oder dehnen. <<

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