Tech-Net-Tage 2024 «Jetzt erst recht!»

Von Nastassja Neumaier 2 min Lesedauer

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Die Stärken und Herausforderungen des Werkplatzes Schweiz standen im Zentrum der diesjährigen Tech Net Tage am 7., 8. 15. und 16. November 2024 in Mönchaltorf.

Die Tech-Net-Tage 2024 dienten dem Austausch unter Fachleuten.(Bild:  Nastassja Neumaier, VCG)
Die Tech-Net-Tage 2024 dienten dem Austausch unter Fachleuten.
(Bild: Nastassja Neumaier, VCG)

Trotz grosser Herausforderungen stehen die gute Infrastruktur, die politische Stabilität, die sichere Energieversorgung und das Bildungssystem mit gut ausgebildeten Fachkräften für die hohe Innovationskraft und technologische Reife der Schweiz, so die Veranstalter.

Unter dem Motto «Jetzt erst recht!» präsentierten die sieben Partnerunternehmen Blaser Swisslube, Dihawag, Mitutoyo, Reimmann, Vischer & Bolli, Walter und X-Data sowie der diesjährige Gastaussteller FN Niederhauser Lösungen, mit denen sich Schweizer Unternehmen im internationalen Wettbewerb behaupten können.

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Stefan Deak, Inhaber und Geschäftsführer der Reimmann AG Werkzeugmaschinen: «Nach einigen sehr guten Jahren durchläuft unsere metallverarbeitende Industrie derzeit wieder eine Schwächephase. Wer schon länger dabei ist, weiss, dass das zu den normalen Zyklen gehört: Es ist ein Auf und Ab. Ist es sinnvoll, in einem ‹Ab› zu investieren, sich also antizyklisch zu verhalten? Wir meinen ja, absolut. Warum? Weil man bereit ist, wenn es wieder aufwärts geht und weil jetzt die Lieferzeiten kürzer und die Preise besser sind. Auch wenn es mehr Mut erfordert, antizyklisch zu handeln: Jetzt erst recht!»

Dazu André Braun, Anwendungstechniker bei der Vischer & Bolli AG: «Herausfordernde Zeiten sind die besten Fitnessstudios für Unternehmen. Bei Vischer & Bolli haben wir unsere Abläufe auf Hochglanz poliert, um unseren Werkplatz zu stärken.»

Fokus der Tech-Net-Tage: Umsetzung in der Praxis

David Manetsch, technischer Verkaufsberater bei Dihawag: «Um sich in der Schweiz erfolgreich zu behaupten, ist es entscheidend, bewährte Lösungen mit neuen Technologien zu kombinieren und Innovationen zuzulassen.»

Dafür konnten sich Fachleute aus verschiedenen Bereichen von der Arbeitsvorbereitung, Planung und Programmierung über die Produktion und das Qualitätsmanagement bis hin zur Geschäftsleitung an den vier Eventtagen von einer Vielzahl neuer Möglichkeiten und deren Nutzen in der Praxis überzeugen.

So präsentierte Samuel Schärer, Leiter Technik bei der Reimmann AG, die MW40GTMCY, eine Doppel-Frontspindel-Drehmaschine vom japanischen Hersteller Muratec. Mit zwei voll integrierten Portalladern sorgt sie für kurze Be- und Entladezeiten und ist ideal für Einlege- und Flanschteile in grossen Stückzahlen.

Stefan Weber, technischer Berater der Walter (Schweiz) AG, stellte unter anderem Thrill-tec-Gewindefräswerkzeuge vor, die Bohren und Gewinden in einem Arbeitsgang vereinen. Der TC645 Supreme kann auch eine Fase herstellen. Diese 3-in-1-Werkzeuge sollen die Produktivität steigern, indem sie Werkzeugwechsel und Rüstzeiten reduzieren.

Stefan Walser, Leiter Technik der Mitutoyo (Schweiz) AG, präsentierte die neue Strato Apex 776 mit dem neuen Rundtisch MRT240 und Luigi Di Lorenzo, Kundenberater der X-Data AG, widmete sich mit dem neuen KI-basierten CAM-Assist des Unternehmens dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der CNC-Fertigung.

Mit den Spannzangenfuttertypen FNO-K, FNP-KAH und FNF-KAH des Gastausstellers FN Niederhauser können vorzugsweise dünnwandige oder formschlüssige Werkstücke wie Ringe, Scheiben, Hülsen oder Exzenter durch die mechanische Hubeinstellung deformationsarm auf Drehmaschinen gespannt werden. Roland Helfenstein, Geschäftsführer: «Sie können mit nur einem Spannsystem anspruchsvolle Teile komplett bearbeiten und steigern somit Ihre Produktivität und Prozesssicherheit.»

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