Effizienter Schlammsauger dank Schneider Electric Keine Schlammschlacht dank MudMaster

Redakteur: Silvano Böni

Faulende Sedimente entziehen den Gewässern den Sauerstoff und müssen daher periodisch entfernt werden. Eine mobile und platzsparende Anlage trennt diesen Schlamm schnell und effizient vom Wasser. Ihre intelligente Steuerung automatisiert dabei zuverlässig die ablaufenden Prozesse.

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Die Pumpen, Antriebe und Rührwerke waren vorgegeben. In Sachen Steuerung wurde den Fachleuten von Schneider Electric aber freie Hand gelassen.
Die Pumpen, Antriebe und Rührwerke waren vorgegeben. In Sachen Steuerung wurde den Fachleuten von Schneider Electric aber freie Hand gelassen.
(Bild: Schneider Electric)

Flora und Fauna unserer Gewässer sind nicht nur auf sauberes Wasser angewiesen, sie brauchen auch genügend Sauerstoff, um überleben zu können. Wachsen Wasserpflanzen zu stark oder bringen Sedimente Teiche und Flussarme zum Verlanden, braucht das Gewässer daher Pflege. Bekannt sind die im Volksmund «Seekühe» genannten Mähboote, die den Wasserpflanzen zu Leibe rücken. Weniger bekannt sind die Schlammsauger, die gerade bei Renaturierungen zum Einsatz gelangen. Denn weisen Gewässer eine zu mächtige Bodenschicht aus Sedimenten, Blättern und Zweigen auf, muss dieser Schlamm entfernt werden, da er mit der Zeit jedes Leben erstickt. Dabei saugt ein Saugboot den Schlamm ab und pumpt ihn zum Ufer.

Trennung von Wasser und Schlamm bislang ungelöst

Je nach Gewässergrösse und Schichtstärke kann es sich dabei rasch um sehr grosse Kubaturen handeln. «Konventionellerweise werden am Ufer Geotextilschläuche ausgelegt, die mit dem Schlamm gefüllt werden», erläutert André Lorang, der die Aquarius Water Management AG betreibt. «Das Wasser sickert dann über Wochen oder Monate aus den Schläuchen, bis der Schlamm eine stichfeste Konsistenz erreicht hat. Dann werden die Schläuche aufgeschlitzt, der Schlamm wird aufgeladen und abtransportiert.» Dass es auch wirtschaftlicher und effizienter geht, bewies André Lorang bei neun kleinen Seen entlang der Autobahn im Wallis. Dabei liess er den Schlamm nicht an der Luft trocknen, sondern trennte das Wasser in einer Aufbereitungsanlage umgehend vom Schlamm. Diesen ersten, erfolgreich eingesetzten «MudMaster» verkaufte er jedoch, weil er sich zur Ruhe setzen wollte. Nur traf er dann Bruno Felskowsky und mit seinen Plänen für den Ruhestand war es aus. Es trafen nicht nur zwei sich ergänzende Kompetenzen zusammen, auch die Chemie zwischen den beiden stimmte. Der in Gewässerpflege erfahrene André Lorang fand dank dem begnadeten Entwickler und Konstrukteur Lösungen für bislang unlösbare Probleme. Die platzsparende, mobile und autark einsetzbare Anlage zur effizienten Trennung von Wasser und Schlamm gab es bisher in weiten Teilen nur als Idee, doch Bruno Felskowskys Talent ist es eben, Ideen in die Tat umzusetzen.

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