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Verbindungstechnik Klaus Raiser GmbH: Ungleiche Werkstoffe fest zusammenfügen

| Redakteur: Matthias Vogel

>> Komponenten schnell, sicher und wirtschaftlich zusammenfügen ist für die Fertigung in vielen Industriezweigen von essentieller Bedeutung. Mit dem Reibschweissverfahren liefert die Klaus Raiser GmbH aus Eberdingen eine hervorragende Schweissnahtqualität, kurze Taktzeiten und hohe Prozesssicherheit. Zudem können mit dem Verfahren Bearbeitungsschritte eingespart, Herstellungskosten gesenkt und unterschiedlichste Materialien vollflächig miteinander verbunden werden.

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Rotationsreibschweissen Schritt für Schritt bis zum Abdrehen der charakteristischen Materialwulst.
Rotationsreibschweissen Schritt für Schritt bis zum Abdrehen der charakteristischen Materialwulst.
(Bild: Klaus Raiser GmbH)

Kaum einer kennt es, fast jeder nutzt es – denn obwohl Reibschweissen als Fügeverfahren nicht überall bekannt ist, gehört es zu den sichersten Verbindungsverfahren der modernen Fertigungstechnik. Es wird in vielen Branchen, wie der Automobilindustrie oder im Maschinen- und Anlagenbau, eingesetzt. Hochwertige Schweissnähte, leicht reproduzierbare Qualitätsstandards und sehr kurze Taktzeiten sind dabei nur einige Vorteile des Verfahrens.

Frühe Erfahrungen mit Reibschweissen

Die Klaus Raiser GmbH aus Eberdingen fand schon relativ früh in ihrer Firmengeschichte zum Reibschweissen. Fasziniert von der scheinbaren Einfachheit und den Möglichkeiten dieser Technik erwarb Firmengründer Klaus Raiser 1974 die erste Reibschweissmaschine aus Japan, vom damals weltweit führenden Anbieter. Ziel war und ist es, die Technologie auch für Betriebe nutzbar zu machen, die weder das entsprechende Know-how noch eine geeignete Maschine besitzen.

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Bald wurde das Verfahren – neben der Fertigung von Schweisskonstruktionen und dem Maschinenbau – zum Kerngeschäft. Das ebnete Raiser den Weg vom Handwerksbetrieb zu einem Technologieunternehmen mit heute über 40 Mitarbeitern.

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