Schunk an der Motek Kleinteilegreifer mit integrierter Intelligenz

Redakteur: Silvano Böni

>> Schunk präsentiert auf der Motek unter anderem den servoelektrischen Greifer WSG 32. Dieser kann unterschiedlichste Kleinteile zuverlässig und sensibel im Wechsel handhaben. Eine Greifteildetektion und -überwachung sind bereits integriert. Ausserdem trumpft er mit einer hohen Greifgeschwindigkeit auf.

Der kompakte Kleinteilegreifer WSG 32 verfügt über eine integrierte Greifteildetektion und Greifkraftüberwachung.
Der kompakte Kleinteilegreifer WSG 32 verfügt über eine integrierte Greifteildetektion und Greifkraftüberwachung.
(Bild: Schunk)

Der kompakte servoelektrische 2-Finger-Parallelgreifer WSG 32 von Schunk ist speziell fürs anspruchsvolle Kleinteilehandling konzipiert. Sein grosser, flexibel definierbarer Hub ermöglicht es, unterschiedlichste Teile zuverlässig und sensibel im Wechsel zu handhaben. Hierzu sind bereits eine Greifteildetektion und eine Greifkraftüberwachung integriert. Die wirkenden Greifkräfte lassen sich über die Stromzufuhr präzise regeln. Über standardmässig vorhandene Sensorschnittstellen in den Grundbacken (UART, SPI und analog) können Sensoren direkt und ohne zusätzliche Verkabelung, sprich Störkontur, in den Greifprozess integriert werden. So lassen sich beispielsweise die am Greifteil auftretenden Kräfte mithilfe von Kraftmessfingern präzise erfassen und regeln. Selbst fragile Teile können auf diese Weise prozessstabil gehandhabt werden. Auch bei Dynamik und Präzision punktet der WSG 32: Eine speziell entwickelte Riemenkinematik gewährleistet hohe Greifgeschwindigkeiten von bis zu 400 mm/s und damit auch bei grossem Hub kurze Zykluszeiten. Die Backenführungen sind vollständig abgedeckt und damit besonders einfach zu reinigen. Der Hub pro Finger beträgt 34 mm, die Greifkraft liegt zwischen 5 und 50 N.

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