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Robotik Knickarm-Roboter für Andritz Hydro AG und Hochschule Luzern

| Redakteur: Thomas Koch

Die Andritz Hydro AG produziert Turbinen zur effizienten Wasserenergieerzeugung am Standort Kriens. Im Rahmen eines KTI-Forschungsprojekts mit einem Volumen von 1.1 Mio. CHF arbeiten das Unternehmen und die Hochschule Luzern – Technik & Architektur zusammen an der Entwicklung neuer Produktionsmethoden und -verfahren.

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Student David Guthörl (l) und Assistent Alexander Imoberdorf (r) von der Abteilung Maschinentechnik machen sich mit der Bedienung des neuen Knickarm-Roboters vertraut.
Student David Guthörl (l) und Assistent Alexander Imoberdorf (r) von der Abteilung Maschinentechnik machen sich mit der Bedienung des neuen Knickarm-Roboters vertraut.
(Patrick Kälin)

Das Projekt startete Ende 2011 mit einer Vorstudie. Für die Umstellung auf einen automatisierten Prozess, wurde aus Deutschland ein entsprechendes Robotersystem, ein sogenannter Knickarm-Roboter, an die Hochschule Luzern gebracht.

Flexible Oberflächenbearbeitung

Ziel ist es, die derzeitige Oberflächenbearbeitung der einzelnen Bauteile, durch ein wirtschaftlicheres Verfahren, bei gleichzeitig gesteigerter Produktqualität, prozesssicher, zu ersetzen. Mit sieben frei beweglichen Achsen kann der Roboter hochflexibel dreidimensional fräsen und schleifen und dadurch Oberflächen feiner sowie kostengünstiger herstellen. In Horw wird der Roboter in den kommenden Monaten intensiv auf seine Produktionsaufgabe bei der Andritz Hydro AG vorbereitet. Im Rahmen der Diplomausstellung vom 6. Juli 2012 wird Prof. Dr. René Hüsler, Direktor der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, den drei Meter hohen und sieben Meter langen Knickarm-Roboter feierlich einweihen.

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