LAP GmbH Laser Applikationen: Berührungsfreie Messung spart Aufwand und Kosten

| Redakteur: Anne Richter

Der neue Calix 2 misst die Dicke des durchlaufenden Bandes inline mit einer Genauigkeit ab +/- 1 µm. Die Messwerte werden online numerisch und grafisch visualisiert, Toleranzüberschreitungen werden sofort gemeldet. (Bild: LAP Laser)
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Der neue Calix 2 misst die Dicke des durchlaufenden Bandes inline mit einer Genauigkeit ab +/- 1 µm. Die Messwerte werden online numerisch und grafisch visualisiert, Toleranzüberschreitungen werden sofort gemeldet. (Bild: LAP Laser)

>> Mit dem berührungslosen Lasermesssystem Calix 2 von LAP Laser sind material- und temperaturunabhängige Dickenmessungen von Bandware möglich. Dadurch wird der Messaufwand verringert und die Qualität verbessert sich. Das System muss nicht vor Ort regelmässig kalibriert werden.

Das neue berührungslose Messsystem Calix 2 von LAP Laser bietet dem Anwender mehre Vorteile. Aufgrund der höheren Geanuigkeit des Systems können Material und teure Rohstoffe eingespart werden. Die Technologie arbeitet praktisch wartungsfrei und aufwändige Strahlenschutzmassnahmen entfallen. Ausserdem müssen keine fehleranfälligen manuellen Messungen mehr durchgeführt werden.

Max Mandt-Merck, Vertrieb Messtechnik bei LAP Laser, ist begeistert von der jüngsten Calix-Generation: «Es ist uns gelungen, die herausragenden Produktfeatures wie beispielsweise berührungsfreie Dickenmessung und Material- und Temperaturunabhängigkeit noch robuster zu verpacken. Der Calix 2 ist das einzige System am Markt, dass durch Temperaturstabilität und gleichzeitige mechanische Entkoppelung driftfreies Messen erlaubt. Und das sogar mit mehr als verdoppelter Gabelweite von jetzt 200 Millimetern.» Ein weiterer Grund, der für für das neue System spricht, ist der geringe Installationsaufwand. Das Laser-Messsystem ist leicht und kompakt gebaut und somit gut geeignet, radiometrische und Röntgenmesssysteme, beispielsweise im Rahmen von Modernisierungsmassnahmen, rasch zu ersetzen.

Genauer als radiometrische Systeme

Die Calix-Sensoren von LAP erreichen problemlos die Präzision der bisher unter anderem in Walzwerken verwendeten radiometrischen Systeme und übertreffen diese in vielen Fällen. Die neuen Systeme sind so kompakt, dass sie ohne Umbaumassnahmen in bestehende Bandanlagen integriert werden können. Gleichzeitig reduzieren sie den Aufwand für Strahlenschutz auf Null.

Die LAP-Systeme arbeiten im Gegensatz zu radiometrischen und Röntgenmesssystemen unabhängig von Materialeigenschaften. Sie benötigen keine regelmässige Inline-Kalibrierung und brauchen nur selten gewartet zu werden. Das System misst die Dicke des durchlaufenden Bandes inline mit einer Genauigkeit ab +/- 1 µm. Die Messwerte werden online numerisch und grafisch visualisiert, Toleranzüberschreitungen werden sofort gemeldet.

Materialunabhängiges und temperaturstabiles Messen

Da LAP für Calix ein optisches Verfahren verwendet, arbeitet die Messung materialunabhängig: Materialkennwerte brauchen nicht – wie es beispielsweise bei der radiometrischen Dickenmessung mit sehr häufigen Online-Kalibrierungen erforderlich ist – auf das Messsystem adaptiert zu werden. Besonders ausgebildete Kalibrierexperten, zum Beispiel für unterschiedliche Stahlqualitäten, sind damit nicht mehr nötig. Somit entfällt die zeitraubende Pflege der Materialkennwerte in Tabellen. Fehler durch falsch eingegebene Materialkennwerte entstehen erst gar nicht mehr.

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Effizienzgewinn in der Produktion

Die materialunabhängige Messung bringt es auch mit sich, dass eine versteckte, materialbedingte Fehlerfortpflanzung aufgrund von Materialinhomogenitäten des Bandmaterials nicht auftreten kann. Auch das «Dickenrauschen» radiometrischer Systeme oder das von Isotopen-Systemen bekannte Quellrauschen treten nicht auf.

Während bei der optischen Dickenmessung bisher aufwändige Temperaturkompensationen oder häufige Kalibrierungen erforderlich waren, ist die Messgenauigkeit des Systems auch bei wechselnden Umgebungstemperaturen frei von messbarer Drift. Das Ergebnis: Calix 2 braucht während des Betriebes nicht in regelmässigen Abständen vor Ort kalibriert zu werden. Ebenso erübrigt sich die von anderen optischen Systemen bekannte halbautomatische Kalibrierung mit einem Referenzband, das in Produktionspausen mit einem Ausleger in den Strahlengang gefahren wird. Darüber hinaus ist Calix 2 über sehr grosse Zeitabstände wartungsfrei.

Das System kann bei Arbeiten an der Produktionslinie mit geringem Aufwand herausgefahren werden, auch das Traversieren über die gesamte Bandbreite ist einfach möglich.

Das technische Prinzip: Lasertriangulation

Calix 2 arbeitet nach dem absolut messenden Laser-Triangulationsverfahren; die Dicke des Bandes wird aus der Differenz zweier Laser-Abstandsmessungen berechnet, deshalb ist die Messung materialunabhängig.

LAP erzielt die hohe Genauigkeit durch die speziell entwickelte Anordnung mehrerer CCD-Zeilenkameras. Durch dieses Messprinzip ist die Genauigkeit über den gesamten Messbereich konstant, ausserdem muss der Messbereich während der Messung nicht umgeschaltet zu werden.

Digitale Signalprozessoren passen die Auswertung an die Oberflächenstruktur des Bandes an. So misst das Messsystem auf matten Oberflächen ebenso genau wie auf glänzenden. Dabei ist die Leistung des Lasers mit 1 mW (Laserklasse 2) so gering, dass kein Laserschutzbeauftragter benannt werden muss. Gleichzeitig wird der Aufwand für den Schutz vor ionisierender Strahlung auf Null reduziert. <<

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