Metall-Laserschmelzen

Laserschmelzanlage für Titan

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Kontamination mit Sauerstoff nicht möglich

Das ausziehbare Schubladensystem gilt als überaus bedienfreundlich. Dieses beinhaltet sowohl die Baukammer mit Dosierkammer als auch den Vorratsbehälter. Das Schubladensystem ist in drei verschiedenen Bauraumvarianten erhältlich: 50 x 50, 70 x 70 und 90 x 90 mm. Die Bauraumhöhe beträgt immer 80 mm. Das Schubladenprinzip ermöglicht den Einsatz von unterschiedlichen Bauräumen in einer Maschine. Der Anwender kann die Schubladen leicht austauschen und bleibt so flexibel: Dies bietet besondere Vorteile bei der Verarbeitung von Edelmetalllegierungen, bei deren hohen Materialpreisen sich der Einsatz eines kleineren Bauraums empfiehlt. Zudem besteht eine einfache Entnahmemöglichkeit der Schublade zur Werkstoffaufbewahrung. Eine Kontaminierung des Pulvers mit Sauerstoff ist durch den Bauteilaufbau im geschlossenen System ausgeschlossen. Die Mlab cusing R ist nach ATEX-Richtlinien zur sicheren Verarbeitung von reaktiven Materialien, wie Titan- und Titanlegierungen, ausgelegt.

Erstmals Lasercusing in XS mit Titan und Titanlegierungen

Der robuste und leistungsfähige Faserlaser mit 100 W arbeitet mit einem Fokusdurchmesser von weniger als 25 µm, um höchste Oberflächenqualitäten und filigrane Bauteilstrukturen abzubilden. Die Mlab cusing R ist ein Material-Allrounder. Universell beim Materialeinsatz bedeutet: Gold, Silberlegierungen, Bronze, Kobalt-Chrom-Legierungen und Edelstahl wie bisher. Neu auf der Anlage verarbeitbare Materialien sind nun auch Titan und Titanlegierungen wie z.B. Rematitan CL von Dentaurum, CL41TI ELI (Ti6Al4V) und Reintitan. Der universelle Materialeinsatz macht die neue Anlage attraktiv für unterschiedliche Branchen und deren spezifische Anwendungen.

Die im Markt befindlichen Mlab-cusing-Anlagen können nachgerüstet werden. Die Umrüstung erfolgt beim Kunden vor Ort. Der Servicetechniker bringt das Umrüst-Packet zum Kunden und baut die Anlage auf den Level «R» um. Im Anschluss führt der Servicetechniker noch eine Bedienerschulung durch, da das Handling von reaktivem Material, wie Titan, besonderen Sicherheitsstandards in der Bedienung bedarf.

(ID:37860550)