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Schmolz+Bickenbach auf der «Schweissen & Schneiden» Legierungen für das Auftragschweissen

| Redakteur: Luca Meister

>> Auf der «Schweissen & Schneiden» präsentierte die Schmolz + Bickenbach-Gruppe ihr Produktportfolio für Schweissanwendungen. Die Konzerntöchter Ugitech und Deutsche Edelstahlwerke informierten über ihre Lösungen. Ugitech führt zur Messe ihre neue Trade Mark «Ugialloy» ein. Im Fokus stand der nickelbasierte Schweissdraht «Ugialloy 625», der besonders ermüdungsfest und korrosionsbeständig ist. Die Deutschen Edelstahlwerke legten den Schwerpunkt auf verschleiss- und korrosionsbeständige Hartlegierungen.

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Ugitech S.A. entwickelt und vertreibt weltweit edelstahl- und nickelbasierte Drähte für die gesamte Palette an Schweissanwendungen.
Ugitech S.A. entwickelt und vertreibt weltweit edelstahl- und nickelbasierte Drähte für die gesamte Palette an Schweissanwendungen.
(Bild: Schmolz+Bickenbach)

mei. Ugitech S.A. entwickelt und vertreibt edelstahl- und nickelbasierte Drähte für die gesamte Palette an Schweissanwendungen. Der neue «Ugialloy» löst den ehemaligen Markennamen «Phyweld» ab. Philippe Guillet, kaufmännischer Leiter Draht bei Ugitech: «Mit der Registrierung ergänzen wir das Portfolio um zwei neue Legierungen, den Ugialloy 59 und Ugialloy 686.» Im Fokus der Messe stand mit dem Ugialloy 625 eine der bekanntesten nickelbasierten Legierungen. Der Schweissdraht zeichnet sich durch hervorragende Beständigkeit gegen Korrosion und Oxidation sowie Verzunderung bei hohen Temperaturen aus. Er eignet sich besonders für Auftragschweissungen von Stahlteilen, die in Abfallverbrennungsanlagen oder in der Ölförderung eingesetzt werden. Der gezogene Draht ist lieferbar in den Abmessungen von 0,8 bis 5,0 Millimeter. Mit der Vorstellung des neuen Schweissdrahts «Ugiweld 23.7NL» rundete das Unternehmen sein Angebot auf der Messe ab: Der molybdänfreie Zusatzdraht ermöglicht eine effiziente Konstruktion von Dampfkesseln aus Lean-Duplex-Stahl.

Thermisches Spritzen

Die Deutsche Edelstahlwerke GmbH betreibt seit 2010 eine eigene Anlage zur Herstellung von Metallpulvern und bietet Kobalt-, Nickel- und Eisenbasiswerkstoffe sowohl in Pulverform als auch als Stabmaterial. Auf der Messe informierte das Unternehmen über diese Produktpalette, die sich unter anderem für das Auftragschweissen und thermisches Spritzen eignet. «Unsere hochfesten Legierungen beweisen sich in Extremsituationen, z.B. bei modernen Schaufelradbaggern im Tagebau», erklärt Dr. André van Bennekom, Bereichsleiter Sonderwerkstoffe bei den Deutschen Edelstahlwerken. «Die Schaufeln werden per Metallpulver veredelt und halten so länger den Beanspruchungen stand.» Dank eigener Produktion können die Deutschen Edelstahlwerke auch grössere Bedarfe abdecken, Kunden profitieren von individuellen Lösungen und schnellen Lieferungen. <<

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