KMU-Exportindikator

Leichte Zuversicht bei den Schweizer KMU

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Produktinnovation als Wachstumstreiber

Sehr viel optimistischer als im Vorquartal sind die KMU hinsichtlich der konjunkturellen Perspektiven. Ein Viertel der Unternehmen, die in den kommenden Monaten höhere Exporte erwarten, führen dies auf eine Erholung des wirtschaftlichen Umfelds zurück, gegenüber erst 13% im Vorquartal. Parallel zu den verbesserten Wirtschaftsaussichten scheint der Bedarf für Marketing zurückzugehen. Aktuell nennen nur noch 44% der Unternehmen den Faktor verstärktes Marketing als Treiber für den Exportzuwachs, während es im Vorquartal noch 51% waren. Wichtigster Wettbewerbsfaktor für Schweizer KMU ist die Produktinnovation mit 52% der Nennungen, nach 46% im Vorquartal.

Währungsproblematik verliert an Brisanz

Die Währungsproblematik verliert für die Schweizer KMU langsam an Brisanz: Zu Beginn des 1. Quartals 2013 erwarten 60% der im Rahmen der KMU-Exportperspektiven der Osec befragten Unternehmen, dass sich ihr Exportwachstum als Folge des starken Schweizer Frankens verlangsamen wird. Dieser Wert ist so tief wie nie in den vergangenen eineinhalb Jahren. Sehr resistent zeigt sich der Dienstleistungssektor, in dem nur 34% der befragten Firmen einen negativen Einfluss erwarten. Besonders sensitiv bezüglich Währungsentwicklung sind die Metallindustrie, in der 87% der KMU einen negativen Einfluss erwarten, sowie die Präzisionsindustrie mit 80% und der Maschinenbau mit 73%. 74% der befragten KMU geben an, dass der starke Franken negative Auswirkungen auf ihre Gewinnmargen hat. Auch dieser Wert lag in den letzten 18 Monaten nie mehr so tief. <<

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