31. Zürcher Logistik-Kolloquium Leuchtturmprojekte zum Thema «Wert der Logistik»

Redakteur: Susanne Reinshagen

Bereits zum 31. Mal fand das Zürcher Logistik-Kolloquium statt. Zusammen mit der ETH -Zürich stellte Dr. Peter Acél von der Dr. Acél & Partner AG wieder eine interessante Themenwahl zusammen.

Dr. Peter Acél, Inhaber der Dr. Acél & Partner AG, leitet durch das Kolloquium.
Dr. Peter Acél, Inhaber der Dr. Acél & Partner AG, leitet durch das Kolloquium.
(Bild: Dr. Acél & Partner AG)

Einmal mehr fesselte Dr. Peter Acél mit seiner Themenwahl am gemeinsam mit der ETHZ durchgeführten 31. Zürcher Logistikkolloquium die Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Dr. Acél & Partner AG stellte exklusive, spannende Logistikprojekte vor. Dabei lautet die Botschaft sowohl im Berg als auch im Stahlhandel: Mitarbeitende lösen Probleme und packen Optimierungen an. Drei Akteure aus führenden Schweizer Unternehmen inspirierten die gebannt Zuhörenden mit ihren Lösungsansätzen.

Zentral oder dezentral?

Roger Wey, Leiter Logistik bei der Spaeter Gruppe Schweiz, musste sich entscheiden – und er wählte das Zentrallager, wo der Stahl in 3139 Kassetten gelagert wird. «Dies erlaubt die Anschaffung eines modernen Maschinenparks mit hohem Automatisierungsgrad.» Das Material gelangt rechnergesteuert zur Zuschneiderei und zum Verpackungsautomat; danach transportroutengerecht in die Verladestelle. Von dort bringen es LKWs zu den regionalen Kunden - oder auf Wechselbrücken zu zwei externen Standorten, wo der lokale Lieferdienst die Wechselbrücken übernimmt und das Gut verteilt.

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Logistik-Outsourcing – ja oder nein?

Vinko Castrogiovanni von Fiege Logistik AG berichtet über das Logistik-Outsourcing des Berner Warenhauses Loeb. Dieses sieht die Logistik als Erfolgsfaktor, erkannte aber, dass seine Kern-kompetenz im Retailgeschäft liegt. Es gilt, verschiedene Verkaufsstellen zu beliefern und sowohl Kapitalbindung als auch Restmengen zu reduzieren. «Die Kommissionierung nach Rayon führt zu einem einfacheren Ablauf, die Auslieferung erfolgt rayongerecht.» Eine unübliche Lösung wurde realisiert: «Das Personal arbeitet mit ‚Pick-by-Voice’ und ‚Pick-by-Scan’, einige arbeiten mit dem einen System effizienter, andere mit dem anderen.»

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