Amada-Blechbearbeitungsmaschinen

Losgrösse 1 genauso wirtschaftlich fertigen wie die Grossserie

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Werden die Maschinen grundsätzlich in Japan entwickelt?

Okamoto: Meinen Sie die Herstellung oder Konstruktion und Entwicklung?

Die Konstruktion und Entwicklung.

Okamoto: Nein, wir halten die Konstruktion und Entwicklung nicht nur in Japan vor. Denn wir entwickeln ja mit dem Kunden und das muss schnell und vor Ort passieren. Früher hatten wir auch schon in verschiedenen Ländern entwickelt. Da hatten wir die Situation, dass diese Entwicklungen oft parallel gemacht wurden, was ja Ressourcen kostete. Das wollen wir aber vermeiden, weil wir unsere verschiedenen Technologien auf eine einheitliche Basis stellen wollen.

Wie erreichen Sie eigentlich Ihre Kunden in den verschiedenen Märkten – geschieht das beispielsweise überwiegend auf den internationalen Fachmessen?

Okamoto: Wir verkaufen nicht einfach nur Maschinen. Hinter unserer Philosophie steckt vielmehr der Gedanke, dem Kunden immer nur die beste Lösung in Bezug auf Leistung und Effizienz zu bieten. Die Amada-Gruppe hat 8000 Mitarbeiter in 27 Ländern rund um den Globus. Da ist es unmöglich, alle Kunden von Japan aus zu erreichen. Deshalb sind wir in einigen Ländern auch mit eigenen Niederlassungen vertreten. Dort laden wir unsere Kunden in die Solution und Technical Center und nicht selten auch zu uns nach Japan ein, um sie am besten von unserer Philosophie, unserer Leistungskraft überzeugen und exzellent beraten zu können.

Das heißt, Sie bieten Ihren Kunden vor allem spezielle Lösungen an?

Okamoto: Wie schon erwähnt steht bei uns nicht die Maschine im Mittelpunkt, sondern ein komplettes System mit allem, was dazugehört, also auch die entsprechende Softwarelösung. Es muss alles eine Einheit bilden und die Schnittstellen dürfen für den Anwender nicht sichtbar oder spürbar sein.

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